… Homo, Hetero und sonst so? …

Zum Wortstamm des Monats (und das, obwohl der Monat gerade mal zur Hälfte geschafft ist) entwickelt sich anscheinend alles mit „homo“. Nachdem sich ein ehemaliger deutscher Fussballnationalspieler als homosexuell geoutet hat und ein ehemaliger deutscher Politiker sich etwas weltfremd über die Homoehe echauffierte, diskutiert man in einem (nicht ehemaligen) deutschen Bundesland über die nicht so homogenen schulischen Inhalte, aber dafür eher homophoben Tendenzen. Weiter im Osten dieser heterogenen Erde vertritt ein (leider noch immer nicht) ehemaliger Präsident eines ehemals noch sehr viel größeren Landes die Ansicht, ’sein‘ Land würde propagandistisch homosexuell unterwandert. Und weil ein ehemaliger deutscher Außenminister derzeit ja sonst keine mediale Öffentlichkeit hat, schaltet er sich (als aktiver Teil der dem Wortstamm zugehörigen Masse) lautstark in die tobende Diskussion ein.

Ihr Homo Sapiens seid immer wieder amüsant. Ich glaube, ich muss kurz telefonieren…

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5 Antworten zu … Homo, Hetero und sonst so? …

  1. unendlichkeitscode schreibt:

    Wann und von wem wurde eigentlich die Toleranz, Akzeptanz, Respekt abgeschafft.
    Ich habe die Antwort noch nicht gefunden, schwanke zwischen dem dritten Reich, der Meinungsfreiheit und der Rede- und Schreibfreiheit.

    • Stepnwolf schreibt:

      Es ist am Ende wohl eine Kombination aus allem. Obwohl ironischerweise wahrscheinlich vor allem die Meinungsfreiheit zu einem respektloseren Umgang mit vielen Themen (wie auch alles rund um ‚homo‘) geführt hat.

      • unendlichkeitscode schreibt:

        Ich suche gerne den Ausgangspunkt für u.a. das Respektlose. Vor der Meinungsfreiheit, kommt die Denkfreiheit. Meinungen werden erst gedacht, dann gesprochen und geschrieben.

        Die Esoteriker denken ja nicht mit dem Gehirn, sondern mit dem Herzen, den Herzen voller Liebe – kommt auch nichts Respektvolles raus.

        • Stepnwolf schreibt:

          Bezogen auf das Thema Homo, Hetero etc. sind dann Diejenigen, die mit dem Herzen denken auf der respektvolleren Seite, da sie sich nicht vom Denken blockieren lassen. In dem Augenblick, wo das Denken darüber wieder einsetzt und sich dann in Gesprochenem, Geschriebenem (kurz Medialem) äußert, endet (oder zumindest verringert sich) der Respekt, die Toleranz etc. Einen Ausgangspunkt zu definieren fällt aber sicherlich schwer. Man müsste vor dem Denken ansetzen oder am besten dem Menschen das Denken absprechen. 😉 Auch ne Idee. Würde vieles vereinfachen. 🙂

  2. Pingback: Die AudioVision zum Monat | Weltall. Erde. Mensch…und Ich.

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