Die AudioVision zum Monat

… Februar …

Eigentlich stand ja alles im Zeichen von Olympia, aber irgendwie war doch mehr Revolte im Kleinen (mit großen Diskussionen) und Revolution im Großen (mit kleinen Veränderungen?) im Fokus der Medien. Die kleine Revolte wurde von der noch kleineren Schweiz initiiert, in der sich Stadt und Land über die unaufhörlich wachsende Unterstützung arbeitsamer Zuwanderer stritten und das Land (obwohl von diesen Zuwanderern wenig tangiert) gegen die Stadt (und ihre „viel zu global denkenden“ Einwohner) rebellierte. Das Ergebnis war knapp, aber anscheinend eindeutig genug, um alle Schweizer als nationalistisch und europafeindlich zu titulieren. Und das von anderen europäischen Nachbarn, deren eigene Ansichten (teilweise) dem der (ländlichen) Schweizer wohl nicht ganz unähnlich sind. Während die einen also „Fuck the EU.“ schreien, wollen die anderen eben genau da rein. Die Ukraine sogar im zweiten Anlauf.

Hatte die ‚Orangene Revolution‘ vor ziemlich genau 10 Jahren bereits den Versuch unternommen dem großen Bruder Russland zu entkommen, rollte (nicht auf alle Protagonisten nur im metaphorischen Sinne gemeint) diese Revolution sehr schnell über die Regierung von Victor Janukowitsch hinweg und spülte ihn an einen unbekannten Ort. Womöglich irgendwo an einen krimschen Urlaubsstrand (Sewastopol soll sehr schön sein). Die zweite ukrainische Revolution war durchgeboxt (nicht auf alle Protagonisten nur im metaphorischen Sinne gemeint). Ob mit Blick Richtung EU oder doch wieder eher zurück zum russischen Nachbarn, hängt nicht ganz unwesentlich vom Zar, äähh Präsident Putin ab – und tausenden von russischen Soldaten auf der Halbinsel Krim.

Der visuelle Februar (handelt von Aufständen, deren Wirkung am Ende gen Null tendierte, was nicht zwangsläufig die Einschätzung der februarischen Revolten sein soll):

Aber kurz muss doch noch über Olympia gesprochen werden. Denn auch hier wird ab und an geschossen und das nicht nur verbal, sondern tatsächlich. Nämlich auf Scheiben. Beim Biathlon. Diese Wettkämpfe waren mein persönliches Highlight, weil ich zwei meiner liebsten Biathleten bei ihren (letzten) Auftritten im olympischen Zirkus beobachten konnte. Mit großer Freude, in Bezug auf den Einen – Ole Einar Bjørndalen (Bravourös, alter Mann!) – und mit einem weinenden Auge in Bezug auf die Andere – Andrea Henkel. Beide waren über viele Jahre erfolgreich im Biathlon unterwegs und ich bin mit beiden (als zuschauender und mitfiebernder Fan) groß geworden. Danke für die fantastischen Stunden über all die Jahre hinweg!

Fantastisch war auch die mediale Ausbeutung Olympias. Mal wieder tausende Stunden voller Kampf, Jubel, Tränen und Lobhudeleien ob der deutschen Medaillenkandidaten (und anschließender obligatorischer Kritik über die statistische Endausbeute eben jener glänzenden Scheibchen). Also alles beim Alten… im Ersten und Zweiten.

Der auditive Februar (weil der Blick in vielerlei Weise gen Osten ging, egal, ob Sotschi oder Kiew und in Gedenken an eine putinsche EU=Eurasische Union, die früher einmal einige Buchstaben mehr hatte):

Und selbst so?

Blog weiter geführt (aktueller Stand: 16 Beiträge). Kurz mal krank gewesen (ist ja aber auch ein seltsames Wetter da draussen). Viel gearbeitet. Beim Umzug geholfen (und als Vorbereitung darauf „Drei Zimmer, Küche, Bad“ geschaut). Und eine Idee für ein Blog-Serial (Arbeitstitel: „The Place beyond the Lines“… mit ‚L‘ statt ‚P‘, aber ohne Ryan Gosling). Mal sehen, was draus wird.

Und dann war da noch ein wenig Werbung, die deshalb mal etwas anders, innovativ und interessant war, weil sie genau das produzierte, wozu sie da ist – Aufmerksamkeit…

Coming up next?

Der März und damit auch der kalendarische Frühling. Endlich statistische Sicherheit, was dieses Thema betrifft (wurde aber auch Zeit).

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Eine Antwort zu Die AudioVision zum Monat

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