Die AudioVision zum Monat

… März …

Frühling, endlich ist Frühling. Der offizielle. Der uns auch im Schlepptau gleich noch eine Stunde des Lebens klaut (zumindest gefühlt).

Nicht nur gefühlt geklaut wurde der Ukraine die Halbinsel Krim. Und das, nachdem sie ihr vor 60 Jahren vom alten Nikita Sergejewitsch (Chruschtschow) offiziell zuerkannt wurde. Das war dem nicht ganz so alten Wladimir Wladimirowitsch (Putin) aber irgendwie egal. Annexion macht eben mehr Spaß als Anerkennung. Ziemlich dreist und trotzdem erfolgreich, denn es scheint ja niemanden so richtig zu interessieren. Weder die ehemalige (selbsternannte) Weltpolizei noch die (geografisch) nahe liegende Europäische Union inklusive Angela (Angelowitsch) Merkel.

Geld verzocken macht auch mehr Spaß als … Hmmm … als was eigentlich? In den Knast gehen? Zumindest einer würde das als mögliche Lösungsvariante angeben. Der Uli, auch als FC Bayern Hoeneß bekannt, hätte derzeit sicher sehr viel mehr Spaß an Monopoly. Da könnte er wenigstens nur Spielgeld verzocken und würde mit etwas Glück und Geschick auch nicht im Gefängnis landen. Vielleicht gibt es in der Spieleabteilung der JVA auch Monopoly. Gibt es überhaupt eine Spieleabteilung in JVAs? (Ich kenn’ mich da nicht aus.)

Der auditive März (soll Uli Hoeneß klar machen, dass man auch Spaß haben kann im Knast):

 

Ganz und gar nicht lustig war allerdings das Verschwinden des malaysischen Flugzeugs MH 370. Obwohl man zum gegenwärtigen Zeitpunkt ja noch immer „ist“ sagen müsste. Die Berichterstattung drumherum entbehrt jedoch nicht einer gewissen Komik. Über Entführung als terroristischer Akt, technisches Versagen mit Kontrollverlust bis „Hey, lasst uns doch einfach mal ne andere Route fliegen, wird ja sonst auch langweilig.“ ist alles dabei. Millionen obligatorische Experten (die grundsätzlich nie näher spezifiziert werden) lamentieren über mögliche (und unmögliche) Absturzgründe, während die emotionale Medienlandschaft groß und breit das Schicksal der sich an Bord befindlichen Menschen diskutiert und dabei weder emotional, noch überhaupt über die Menschen redet. Man könnte auch sagen: die typische mediale Berichterstattung war am Werkeln. Schande über euch und ab ins Gefängnis.

Der visuelle März (soll Hoffnung auf Rettung nach einem Flugzeugabsturz geben, ganz egal wie viel Zeit dabei vergeht):

 

Und selbst so?

Der März war blogschreibtechnisch (Wortneuschöpfung ick hör dir trapsen!) etwas fingerlahm (Wortneuschöpfung II – Die Rückkehr), am Ende waren es nur 7 neue Einträge (Stand bis dato somit insgesamt 23). Dafür habe ich aber zwei Dinge gelernt. Zum einen ist es nicht immer von Vorteil, wenn man seine Ex-Freundin nach mehr als einem Jahr wieder sieht, da es ungeahnte (und ungewollte) Neuigkeiten produziert. Zum anderen können Facetime-Sitzungen mit synchroner Filmvorführung (wen es interessiert, es war „Sideways“) und gleichzeitigem Weingenuss über zwei Kontinente und mit zwei verschiedenen Tonspuren tatsächlich gelingen. Faszinierend, würde der alte Spock (ohne irgendwelche witschs im Namen) wohl ausrufen.

Coming up next?

Der April, der immer nie weiß, was er will. Vielleicht sollte ihm mal jemand sagen, wo es lang geht. Putin, tu was!

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Eine Antwort zu Die AudioVision zum Monat

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