Die AudioVision zum Monat

… April …

So, bevor es los geht, esse ich schnell noch eine Banane.

Der April, der ja eigentlich immer ein wenig unstet daher kommt, glänzte dieses Mal mit Kontinuität. Nix Neues vom immer noch vermissten MH 370 Flug und daher auch keine mediale Berichterstattung mehr darüber. Aber dafür gab es dann ja die gesunkene Fähre Sewol in Südkorea. Neues Futter für die (Medien-)Fische. Ebenfalls nichts Neues aus der (noch bestehenden) Ukraine. Putin setzt dort den Weg der friedlichen Annek, äääh Revolution, fort und erfreut sich dabei wachsender Begeisterung vor Ort.

Und nicht nur dort!

Denn auch hier im beschaulichen, ruhigen, kuschligen Deutschland finden sich Gegner des bösen, alles manipulierenden und kontrollierenden Westens, die sich der putinschen Maxime nicht verschließen können. Deshalb sind sie wieder da, die schon traditionellen Montagsdemonstrationen (so ein verlängertes Wochenende kommt halt immer gut). Das Hauptargument der Demonstrierenden ist so eindeutig (und global), dass wir uns eigentlich alle ein verlängertes Wochenende gönnen sollten: Friede den Hütten! Krieg den Palästen! oder so ähnlich. Die diversen zusätzlichen Inhalte sind aber so verworren, wie manch geäußerter Satz von Rednern dieser Montagsdemos. Ebenso verworren ist die soziale, politische und eth(n)ische Struktur der Teilnehmer, was die Einigung auf ein gemeinsames, für Alle relevantes (und von einem Totschlagargument wie ‚Frieden‘ sich absetzendes) Thema erschwert. Macht die Türen der Hütten auf und lasst alle rein, die irgendwas gegen DEN Westen und seine politische und mediale Landschaft haben, egal wie skurril es auch sein mag. Schade. So wird das wohl wieder nichts mit dem Krieg gegen die Paläste.

Der auditive April (weil es nur ein globales Hauptargument gibt, das wirklich funktioniert, wenn auch nur am Freitag):

 

Mmmmhh. Lecker, die Banane.

Ob es wohl auf dem Planet Kepler-186f auch Bananen gibt? Und falls ja, heißen die dann vielleicht Gelbton-82s? Da sollte man die Jungs vom SETI in Kalifornien fragen, die der Meinung sind, dieser Planet wäre erdähnlich genug um erdähnliche Geschöpfe zu fabrizieren. Aber wollen die Erdbewohner hier tatsächlich erdähnliche Geschöpfe woanders? Das läuft doch am Ende bloß wieder auf Krieg und Frieden hinaus.

So. Endlich. Die Banane ist aufgegessen, Foto ist gemacht und ich kann mein antirassistisches Statement für heute auch als erledigt betrachten. Alves sei Dank!

Der visuelle April (handelt auch von Liebe und gedenkt einem Großen unter den modernen Schriftstellern. Möge er hundert Jahre und noch viel länger niemals einsam sein.):

 

Und selbst so?

Vor lauter Bananen essen habe ich das Schreiben vergessen (gerade mal 5 Beiträge waren es). Schande meiner (Blog-)Hütte. Ich gelobe Besserung. Aber ich musste ja auch Abschied nehmen, von einem lieb gewonnenen Freund (keine Angst, nur geografisch, nicht endzeitlich) und war daher in Trauer. Darauf ein Bananenweizen und eine Ulli-Hoeneß-Gedächtnis-Wurst.

Coming up next?

Der Mai. Und wir – also wir hier in meinem Breiten-und Längengrad – haben die Wahl. Sogar die Europawahl – also auch die anderen in den angrenzenden Breiten- und Längengraden.

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Eine Antwort zu Die AudioVision zum Monat

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