Fünf Bücher für 2014

Manchmal muss man sehr vorsichtig sein, denn in der Blogosphäre fliegen allerhand Stöckchen herum und die können schnell mal ins Auge gehen. Aber als vorbildlicher Wolf, der ich bin, nehme ich das mir zugeworfene Stöckchen auf und bringe es der Besitzerin zurück. Wie es sich gehört. Von wem haben die Hunde denn wohl das korrekte Apportieren gelernt? Eben.

Fünf Bücher sollen es also sein, die ich noch in diesem Jahr unbedingt lesen will. Natürlich sind es mehr, aber die folgenden werden definitiv das Ende des Jahres nicht ungelesen überstehen:

Bill Bryson – A short history of nearly everything

Das Buch wurde mir vor Jahren von einer sehr lieben Freundin geschenkt, mit dem Hinweis, es einfach mal in einer ruhigen Minute zu lesen. Ich habe es auch irgendwann einmal angefangen (wie das gefundene Lesezeichen beweist), aber nie wirklich beendet. Muss wohl an den raren ruhigen Minuten in den letzten Jahren gelegen haben. Oder das es ganz einfach im Stapel der noch nicht gelesenen Bücher immer weiter nach unten gewandert ist. Aber 2014 ist das Jahr des Comebacks.

Philip Marchand – Marshall McLuhan Biographie

Noch so ein Buch, das seit Jahren ein ungelesenes Dasein fristet. Gekauft habe ich es irgendwann zu Beginn meines Studiums, ohne es tatsächlich jemals konsumiert zu haben. Im Gegensatz zu diversen Werken von Marshall McLuhan, die mich während meines Studiums ständig verfolgt haben. Aber irgendwann wird es dann doch mal Zeit, dem Autor von u.a. „The Gutenberg Galaxis“ und „The Medium is the Massage“ auf den Pelz zu rücken. Woody Allen hat dies ja auch getan.

Mario Puzo – Der Pate

Die Filmtrilogie kennt wahrscheinlich so ziemlich jeder, aber wer hat auch tatsächlich das Buch gelesen? Ich jedenfalls bisher nicht. Ein Umstand, den es zu ändern gilt, weshalb Puzos Werk in diesem Jahr endlich von mir gelesen wird. Es ist ein Angebot, dass ich nicht ablehnen kann (und darf).

Nick Hornby -Juliet, Naked

Er zählt zu meinen Lieblingsschriftstellern seit dem ich das erste Mal „Fever Pitch“ gelesen habe. Hornbys Schreibstil ist so erfrischend leicht und dabei immer humorvoll, auch wenn das Thema nicht gerade viel Witz erwarten lässt (wie beim Selbstmord-Meeting-Buch „A long way down“). Hornby sollte man aber immer im Original lesen, sonst entgeht einem der urtypische britische Sprachwitz.  „Juliet, Naked“ ist der einzige seiner Romane, den ich noch nicht gelesen habe. Deshalb wird es so langsam mal Zeit dafür.

Diedrich Diederichsen – Über Pop-Musik

Doppel D’s Artikel und Essays zu diversen Künstlern der Popkultur waren für mich schon immer lesenswert. Auch wenn ich mit seinen Kritiken nicht immer konform gegangen bin (aber Geschmack ist halt so eine extrem subjektive Sache), ist sein Schreibstil unverkennbar. Und wenn ein Musikkritiker, der gefühlt seit Anbeginn der Popmusik über eben jene schreibt, ein Buch über Popmusik veröffentlicht, kann darin ja nicht nur popkultureller Trash zu finden sein, sondern auch die eine oder andere Erkenntnis.

Das sind sie also die im hornbyschen Sinne Top 5 der zu lesenden Bücher anno 2014. Obwohl man so ein Stöckchen ja naturgemäß weiterreicht, werde ich dies nicht tun (auch deshalb, weil wahrscheinlich alle, die hier lesen schon beworfen wurden). Wer aber der Meinung ist Selbige zu diesem Thema kundzutun, möge gern das Stöckchen aufnehmen. Ich lasse es einfach hier liegen…

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6 Antworten zu Fünf Bücher für 2014

  1. ER.GO schreibt:

    Danke fürs mitmachen. Tolle Liste. 🙂

    Nick Hornby steht schon seit Jahren auf meiner Liste, aber irgendwie kommt IMMER was zwischen mich und seine Bücher … 2015 dann, ganz bestimmt.

    Die Szene aus Annie Hall ist einfach göttlich. 🙂

    • Stepnwolf schreibt:

      Das immer irgendetwas zwischen mich und einem speziellen Buch kommt, kenne ich zu Genüge. Meistens ist es ein Film. 😉 Nimm es dir dann einfach als Neujahrsvorsatz vor. Obwohl. Die hält man ja meist nicht.

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