31 Tage – 31 Filme: Tag 11

Der kulturelle Output der Menschheit besteht ja seit nun mehr etwas mehr als 100 Jahren auch aus filmischen Werken, festgehalten auf Zelluloid oder in neuester Zeit auch digital. Im Laufe dieser Jahre und Jahrzehnte entstanden eine unendliche Zahl an Filmen. Zum Weinen, zum Lachen, zum Aufregen, zum Einschlafen, zum Staunen, zum Mitsingen, zum Mitfiebern, zum Erschrecken, zum Verlieben… zum… Na, sie wissen schon, was ich meine.
Die wundervolle Blogserie „31 Tage – 31 Filme“ greift einen Bruchteil dieses filmischen Outputs auf – noch dazu den mir persönlich bekannten – stellt jeden Tag eine bestimmte Aufgabe und lässt mich grübelnd über die für mich optimale Antwort zurück. Entdeckt in der ERGOThek, erfunden und mit Regeln versehen von Lena auf dem To the Lighthouse Filmblog wird meine Wenigkeit ebenfalls einen Teil zur Lösung der Aufgaben beitragen. Es wird mehr als 31 Tage brauchen. Am Ende sind es sicher auch mehr als nur 31 Filme, die die Tage ausfüllen. Und es werden definitiv viele weitere mir noch unbekannte, nicht benannte oder schlichtweg vergessene Filme fehlen. Aber das Entdecken und Wieder-Entdecken filmischer Highlights entschädigt ohne Zweifel für alle entstehenden grübelnden Strapazen…

Tag 11 – Welchen Film würdest du deinen Kindern zeigen?

Okay. Gehen wir einmal von dem extrem unwahrscheinlichen und daher höchst hypothetischen Fall aus meine Wenigkeit hätte tatsächlich Kinder. Dann müsste man den filmischen Vorführkanon wohl den Entwicklungsstufen anpassen. Die Aufnahmefähigkeit nimmt ja auch erst mit wachsendem Alter zu. Für die ganz kleinen Knirpse sind ganz kleine blaue Knirpse geeignet. Oder anders ausgedrückt: Die Verfilmungen der Schlümpfe aus Schlumpfhausen sind zwar stupide und vorhersehbar, aber für kleine Kinder sicher ein Spaß. Sobald die Selbstreflexion einsetzt, kann man dann durchaus zu den wirklich guten Filmen greifen. Dazu gehören für mich (generationsbedingt) die Muppets. Prinzipiell sind alle Muppets-Filme sehenswert (ich selbst konnte mich sogar sehr für die neuen Filme, nach Jahren der Abstinenz von Kermit und Co., begeistern). Hervorheben möchte ich aber insbesondere (auch weil der Film zum einen von einem meiner Lieblingsschriftsteller ist und zum anderen sein pädagogisches Potential ausschöpft) „Die Muppets Weihnachtsgeschichte“. Von den gefühlt tausend Verfilmungen des Charles Dickens Romans ist mir diese die liebste (knapp vor der Richard Donner – Adaption mit Bill Murray). Daher würde ich sie meinen Kindern auch niemals vorenthalten.

Ganz grosses Kino für kleine Zuschauer sind natürlich auch die Disney-Klassiker. Und hierbei meine ich tatsächlich die Klassiker (von „Bambi“ bis „Dschungelbuch“)! Entstanden in einer Zeit als Computer für die Herstellung eines Zeichentrickfilmes noch unbekannt waren (die sogenannte „Pre-Toy Story-Era“). Gerade auch die Märchenverfilmungen bilden einen schönen Auftakt einer sich stetig steigernden Filmrezeption durch die kleinen Zuschauer. Abschließend und dann schon wieder eher für die größeren Kleinen relevant, würde ich persönlich meinen Kindern „Hugo Cabret“ vorführen. Das hat einfach den Hintergrund, das dieses Werk auf wunderbare Weise Filmhistorie zum Leben erweckt. Zauberhaft umgesetzt von Martin Scorsese bietet es einen guten Aufhänger für eine dem Kind zu erzählende Geschichte des Films, weil in „Hugo Cabret“ eben jener Beginn der wirklichen Filmgeschichte in die Handlung eingebunden wird.

Coming up next: Tag 12 – Die/das 7. DVD/Blu-ray/Video in deinem Regal von rechts. (Regal? Ich habe doch kein Regal.)

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