Die AudioVision zum Monat

… August …

In diesem Monat entfernen wir uns mal kurzzeitig von all den gerade mal wieder laufenden Kriegen und Krisen in den verschiedensten Regionen der Welt. IS, Putin und Co. erhalten eh schon viel zu viel Aufmerksamkeit. An der Situation der Menschen vor Ort ändert sich dadurch leider herzlich wenig. Berichten und Beraten sind im Endeffekt nicht zielführend. Für keine der Seiten.

Heute sind es die kleinen, individuellen Schicksale einzelner Menschen, die im Vordergrund stehen sollen, egal, ob diese gewollt oder ungewollt hervorgerufen wurden. Ungewollt und tragisch war das Schicksal von Michael Brown, dem 18jährigen afroamerikanischen Teenager aus der Kleinstadt Ferguson, erschossen von einem Polizisten im ‚land of the free‘ USA. Zweieinhalb Jahre nach Trayvon Martins Tod war wieder einmal eine Stadt am Revoltieren und ein Land am Diskutieren, wie weit die doch so gerühmten Freiheits- und Gleichheitsbekundungen zurückstehen müssen hinter (versteckten) Ressentiments gegenüber Andersfarbigen, insbesondere der afroamerikanischen Minderheit. Offensichtlich ist dabei nur eines: 150 Jahre nach der Abschaffung der Sklaverei und 50 Jahre nach der Bürgerrechtsbewegung verharren in manchen Regionen der USA die ideologischen Ansichten noch immer im Wilden Westen. Da konnte auch der erste afroamerikanische Präsident nicht als Augenöffner dienen. Leider.

Ungewollt(?) war auch der Tod eines komödiantischen Stars aus den Reihen der Hollywood-Schauspieler. William Robin, nein, falsch Robbie Williams. Verdammt. Wieder falsch, ich hätte nicht auf die Ansage von John Cleese hören sollen. Also, jetzt aber: Robin Williams – der Captain, Radiomoderator, Außerirdische und Neverlandbewohner meiner Jugend – verstarb am 11. August. Wir werden ihn und seine Rollen vermissen. Setzen wir uns also ihm zu Ehren eine rote Nase auf.

Der visuelle August (Ist dem Buch an sich gewidmet, egal in welcher Form und unabhängig davon, ob bei Amazon oder sonst wo gekauft. Vorlesen ist immer und überall möglich, sogar Bernhard Schlinks Werke.):

Nicht vermissen werden wir hoffentlich diese unsägliche, von den Protagonisten so gewollte ‚kalte, mit Eiswürfeln gefüllte, Eimer über den Kopf kippen‘-Aktion. Die Ice Bucket Challenge (wie sie richtig heißt) ist ein weiteres dieser viralen Internetphänomene der modernen Zeit. (Dabei wurde es doch eigentlich schon sehr viel früher erfunden.) Was als durchaus lobenswerte Idee zur Spendensammlung für die degenerative Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) begann, entwickelte sich sehr schnell zu einer ‚Ich nominiere dich, damit du dich vor der Kamera auf den Social Media Plattformen nass und zum Obst machst.‘ – Kettenreaktion. Der eigentliche Sinn ist durch diese Form der Verbreitung in den Hintergrund geraten. Hauptsache, es macht Spaß. Spenden ist nur noch zweitrangig. Faszinierend, was die Menschen doch alles über sich ergießen, ääääh ergehen lassen.

Der auditive August (Ein Glas Wasser auf das Original von 1981. Prost!):

Und selbst so?

Im August war ich doch tatsächlich mal wieder etwas produktiver und habe es geschafft endlich beim „31 Tage – 31 Filme“ Projekt weiter zu kommen. Das wurde aber auch Zeit. Insgesamt umfasst mein Blog nun mehr 58 Beiträge, Tendenz steigend (ist ja auch schwer umzukehren). Mit der losen Reihe „Happy Anniversary“ bietet mein Blog außerdem eine neue Kategorie, die zukünftig weiter gefüllt werden wird. Und dann ist da noch London gebucht und eingesackt in Tüten – es ruft sozusagen nach mir. Der Blogoutput könnte darunter allerdings leiden. Man wird sehen.

Coming up next?

Der goldene September mit viel Urlaub für mich und sicher vielen Überraschungen für den Rest der Menschheit.

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Eine Antwort zu Die AudioVision zum Monat

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