31 Tage – 31 Filme: Tag 14

Der kulturelle Output der Menschheit besteht ja seit nun mehr etwas mehr als 100 Jahren auch aus filmischen Werken, festgehalten auf Zelluloid oder in neuester Zeit auch digital. Im Laufe dieser Jahre und Jahrzehnte entstanden eine unendliche Zahl an Filmen. Zum Weinen, zum Lachen, zum Aufregen, zum Einschlafen, zum Staunen, zum Mitsingen, zum Mitfiebern, zum Erschrecken, zum Verlieben… zum… Na, sie wissen schon, was ich meine.
Die wundervolle Blogserie „31 Tage – 31 Filme“ greift einen Bruchteil dieses filmischen Outputs auf – noch dazu den mir persönlich bekannten – stellt jeden Tag eine bestimmte Aufgabe und lässt mich grübelnd über die für mich optimale Antwort zurück. Entdeckt in der ERGOThek, erfunden und mit Regeln versehen von Lena auf dem To the Lighthouse Filmblog wird meine Wenigkeit ebenfalls einen Teil zur Lösung der Aufgaben beitragen. Es wird mehr als 31 Tage brauchen. Am Ende sind es sicher auch mehr als nur 31 Filme, die die Tage ausfüllen. Und es werden definitiv viele weitere mir noch unbekannte, nicht benannte oder schlichtweg vergessene Filme fehlen. Aber das Entdecken und Wieder-Entdecken filmischer Highlights entschädigt ohne Zweifel für alle entstehenden grübelnden Strapazen…
 

Tag 14 – Welcher Film hat die schönste Musik?

Korrekterweise muss man hier ja zwischen Soundtrackmusik und extra für den Film komponierter Scoremusik unterscheiden. Im ersten Fall sind natürlich die Filme von Quentin Tarantino erwähnenswert, der eigentlich immer die passende Musik zu seinen Szenen hat. Besonders genial ist es dann, wenn das verwendete Lied auch noch konträr zu den gezeigten Bildern ist und trotzdem so unglaublich gut passt. Diese ironische Brechung ist ja aktuell im Marvelfilm „Guardians of the Galaxy“ zu beobachten und auch hier passt dies ungemein gut. Explizite Filme, die mir spontan noch einfallen, sind „Into the Wild“ mit Eddie Vedders Soundtrack und „Forrest Gump“, in dem die Musik im zeitgeschichtlichen Kontext steht, sowie der „Trainspotting“ – Soundtrack, wo es einige erinnerungswürdige Szenen mit wunderbaren Musikeinlagen gibt. Ich mag aber auch den Score aus „C’era una volta il west“. Ennio Morricone charakterisiert allein durch die Musik die einzelnen Figuren im Film. Man kann selbst bei geschlossenen Augen anhand des musikalischen Themas die gerade auftretende filmische Figur zuordnen. Perfekt. Zuletzt hat mich aber die Musikbegleitung in „Only lovers left alive“ begeistert. Sie unterstützt ungemein den misanthropisch-melancholisch-traumatisch-transzendent-hedonistisch-poetischen Bilderrausch in Jim Jarmuschs Vampirballade.

Und dann gibt es noch ein musikalisches Werk, dass wie Filmmusik klingt und auch eine Geschichte erzählt, zu dem es aber keinen Film gibt. „The Golden Age“, Woodkids 2013er Album. Also Filmschaffende, ran an den Score.

Coming up next: Tag 15 – Welcher Film hat dich überzeugt, obwohl er aus einem von dir eher nicht bevorzugten Genre stammt? (Da liegt doch wieder Musik in der Luft.)

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8 Antworten zu 31 Tage – 31 Filme: Tag 14

  1. Pingback: 31 Tage – 31 Filme: Tag 13 | Weltall. Erde. Mensch…und Ich.

  2. Cheshire Cat schreibt:

    Überall begegnet mir „Only lovers left alive“… offensichtlich muss ich den Film endlich mal anschauen!

  3. Pingback: 31 Tage – 31 Filme: Tag 15 | Weltall. Erde. Mensch…und Ich.

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