Die AudioVision zum Monat

… Oktober …

Wir haben Oktober. Der Herbst hält Einzug. So langsam rückt das Jahresende näher und damit auch wieder die obligatorischen Jahresrückblicke mit den wichtigen Ereignissen des zurückliegenden Jahres. In der Politiksparte sind die heißen Kandidaten wohl die Ukraine-Krise inklusive Russlands wiederentflammte Großmachtphantasien, natürlich ebenso die Konflikte rund um die IS, deren Radius sich aufgrund der Ausbreitung über ein recht großes Areal erstreckt und dann gibt es da auf dem afrikanischen Kontinent noch den Kampf gegen einen ganz anderen Gegner, dem mit Waffengewalt nicht beizukommen ist.

Das alles (und noch viel mehr) provoziert ein sekundäres (aber nicht minder wichtiges) Problem: Flüchtlinge, die in anderen Regionen – mitunter auch auf anderen Kontinenten – Zuflucht und Aufnahme (er)suchen. Die Flüchtlingspolitik in einigen Aufnahmeländern ist dabei nicht immer als vorzeigbar zu bezeichnen. Gründe dafür gibt es viele. Sei es die eigene Versorgungslage (gerade in den angrenzenden nahen Regionen), sei es die innenpolitische Lage (gerade in europäischen Ländern ist dies vermehrt zu beobachten). Besonders rigoros zeigt sich allerdings Australien, die mit einer eigens gestarteten Kampagne gegen Flüchtlinge wettert: There is no way to make Australia home. Und das aus einem Land dessen Bevölkerung zu einem überwiegenden Teil aus Nachkommen von Flüchtlingen und Ausgestossenen besteht.

Der visuelle Oktober (weil jeder durchaus in die Lage kommen kann, flüchten zu müssen):

 

Der Islamische Staat generiert aber auch andere Abneigungen, die dann leider auch immer wieder zu Pauschalisierungen und Verallgemeinerungen führen. Der Weg von ‚die IS handelt unmenschlich, aggressiv und religiös rückständig‘ zu ‚der Islam handelt unmenschlich, aggressiv und religiös rückständig‘ ist dann nur sehr kurz. Ähnlich kurz wie manche Flucht. Und ähnlich kurzsichtig. Eine der größten Religionen mit einer religiösen Splittergruppe zu vermischen, führt nie zu einem wünschenswerten Ziel, sondern bietet eher zusätzliche Angriffsflächen. Die brodelnde Oberfläche erzeugt dann kuriose Dinge, wie die Anzeige gegen den Kabarettisten Dieter Nuhr aufgrund islamischer Hetze. Das der sich als bekennender Atheist im gleichen Programm auch über anderer Weltreligionen lustig macht und damit weder der erste noch der letzte sein wird, sei dahingestellt. Manchmal möchte man vor derlei Nachrichten einfach nur flüchten. Aber wohin? Australien soll ja ein schönes Land sein.

Der auditive Oktober (weil es trotz aller ethnischen, kulturellen und religiösen Unterschiede doch noch ein paar, alle Menschen verbindende, Aspekte gibt: Musik, zum Beispiel):

 

Und selbst so?

Der Oktober war nach dem von Urlaub bestimmten September wieder arbeitsreicher. Da war die kleine geburtstagsfeiernde Auszeit, die mich nach Jahren der Abstinenz mal wieder in einen, elektronische Musik spielenden, Club verschlug (Danke Mila!) willkommene Abwechslung. Der Blog erlebte die Geburt von sechs neuen Einträgen, womit das Blogheim nunmehr 71 Flüchtigen Unterschlupf gewährt. (Danke Blog!)

Coming up next?

Ein wahrscheinlich ungemütlicher (was das Wetter betrifft) November mit gemütlichen (was die heimelige Atmosphäre betrifft) Abenden. Vielleicht…

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Eine Antwort zu Die AudioVision zum Monat

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