31 Tage – 31 Filme: Tag 17

Der kulturelle Output der Menschheit besteht ja seit nun mehr etwas mehr als 100 Jahren auch aus filmischen Werken, festgehalten auf Zelluloid oder in neuester Zeit auch digital. Im Laufe dieser Jahre und Jahrzehnte entstanden eine unendliche Zahl an Filmen. Zum Weinen, zum Lachen, zum Aufregen, zum Einschlafen, zum Staunen, zum Mitsingen, zum Mitfiebern, zum Erschrecken, zum Verlieben… zum… Na, sie wissen schon, was ich meine.
Die wundervolle Blogserie „31 Tage – 31 Filme“ greift einen Bruchteil dieses filmischen Outputs auf – noch dazu den mir persönlich bekannten – stellt jeden Tag eine bestimmte Aufgabe und lässt mich grübelnd über die für mich optimale Antwort zurück. Entdeckt in der ERGOThek, erfunden und mit Regeln versehen von Lena auf dem To the Lighthouse Filmblog wird meine Wenigkeit ebenfalls einen Teil zur Lösung der Aufgaben beitragen. Es wird mehr als 31 Tage brauchen. Am Ende sind es sicher auch mehr als nur 31 Filme, die die Tage ausfüllen. Und es werden definitiv viele weitere mir noch unbekannte, nicht benannte oder schlichtweg vergessene Filme fehlen. Aber das Entdecken und Wieder-Entdecken filmischer Highlights entschädigt ohne Zweifel für alle entstehenden grübelnden Strapazen…

Tag 17 – In welchem Film kommt deine Lieblingsfigur vor?

Spontan müsste ich diese Frage ja jetzt mit „Dogma“ beantworten, denn darin mimt die (von mir) verehrte Alanis Morissette niemand geringeren als Gott. Im Tutukleid und Purzelbäume schlagend. Das ist schwer zu überbieten! Wenn es aber um Filmfiguren gehen soll, die auch eine tragende Rolle spielen, dann könnte ich da insbesondere alle Coming-of-Age Charaktere nennen. Präziser gesagt die weiblichen Charaktere dieser Kategorie. Das beginnt bei Mathilda alias Natalie Portman aus Luc Bessons wunderbaren „Léon“; geht weiter mit Juno aus dem gleichnamigen Film, zum Leben erweckt durch Ellen Page; legt einen Zwischenstopp ein bei Chloe Grace Moretz in „Let me in“ (dem Remake zu „So finster die Nacht“) als Abby; macht einen Abstecher nach Missouri zu Ree Dolly alias Jennifer Lawrence im Film „Winter’s Bone“; um am Ende in Deutschland zu landen. Mit solch sehenswerten Coming-of-Age Figuren wie Franka Potentes Anna aus „Nach fünf im Urwald“ oder Julia Hummers Anke im norddeutsch – melancholischen Setting von „Northern Star“.

Unangefochtene Lieblingsfigur in diesem Filmgenre ist und bleibt jedoch Katharina Schüttler als Sophie im gleichnamigen Film. Abgewrackt, völlig daneben, aggressiv-expressiv, alkohol-geschwängert (im wortwörtlichen Sinne) und doch zugleich verletzlich, einsam, hoffnungslos verloren, verzweifelt ist diese Sophie. Sie steht am Rande des Abgrunds und selbst die kleinste Brise lässt sie kopfüber hinunterstürzen ins Nichts. Also am besten Luft anhalten beim Schauen von Michael Hofmanns „Sophiiiie!“.

 

Coming up next: Tag 18 – Welcher Film enthält deinen Lieblingsbösewicht? (Böse Frage.)

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