Die AudioVision zum Monat

… November …

Das Jahresende nähert sich mit großen Schritten. Man merkt es an den tausenden von Weihnachtsmärkten, die wieder aus dem gepflasterten Boden schießen und bei, für einen November, noch recht mildem Wetter den Leuten wärmenden Glühwein verabreichen wollen. Prost Mahlzeit. So mild wie das Wetter war das politische und gesellschaftliche Klima jedoch nicht. Der russische Zar W. Putin manövriert sich durch die Weltmeere und damit gleichzeitig immer mehr ins außenpolitische Abseits. Aber RT Deutsch kann das sicher mit aller gebotenen journalistischen Kompetenz erklären. Wird ja auch Zeit. Und der IS agiert immer noch mehr als kopflos im unangenehm wahrsten Sinne. Welche Rolle dabei der Sultan Recep Tayyip Erdoğan insbesondere im noch immer umkämpften Kobane spielt, ist noch relativ unklar. So wie die letzten Absichten des türkischen Staatschefs generell. Die Absichten des Polizisten in der US-amerikanischen Stadt Ferguson Michael Brown zu erschießen, sind gerichtlich als Notwehr ausgelegt wurden. Darren Wilson ist somit frei gesprochen. Wieder einmal stellt sich in den USA die Frage nach dem Maß der eingesetzten Mittel gegenüber die nicht dem W.A.S.P. angehörenden Bürger des Landes. Da bleibt weiterhin einiges zu tun.

Der auditive November (weil W.A.S.P. und schwarz nur hier vereint ist):

Licht und Schatten liegen auch in unserer unmittelbaren Umgebung sehr nah beieinander. Intelligent und kreativ reagierten die Einwohner Wunsiedels auf den alljährlichen Aufmarsch von Neonazis in ihrer Gemeinde. Chapeaux! Eine Reaktion anderer Art führte dagegen zu einem tödlichen Ausgang, regte die Diskussion über alltägliche Gewalt in der Öffentlichkeit aufs Neue an und zeigt die weitestgehende Abstinenz der bürgerlichen Zivilcourage. Der Aufschrei in der Gesellschaft wird dennoch nur von kurzer Dauer sein. Wie so oft. Ruhe in Frieden Tuğçe (und Zivilcourage).

Nach so vielen tristen und grauen Meldungen im November, die sich irgendwie dem Wetter angepasst haben, ist ein positiver Ausgang aus diesem Rückblick vielleicht ganz wünschenswert. Lassen wir die Worte des Monats sprechen. Zum einen die der jugendlichen und zum anderen die eines Wissenschaftlers: „Philae hat plonk statt pluff gemacht.“ Da bleibt uns nur zu sagen: „Läuft.Bei.Dir. Philae.“

Der visuelle November (Denn irgendwann macht es auch da mal so richtig Plonk.):

Und selbst so?

So durchwachsen wie das Wetter im November war auch meine Motivation. Von ‚Ich bin zu faul irgendwas zu machen.‘ bis zu ‚Ich weiß nicht, was ich zuerst machen soll.‘ erstreckte sich die Skala. Sieben Beiträge erblickten das trübe Novemberlicht der Welt. 78 sind es nunmehr insgesamt. Es gab Abschiede von alten Freunden und Neuanfänge mit eben solchen. Und es gab einen Leseabend mit der sympathischen Frau Bauerfeind. Nirgendwo war scheitern (auf kleinem Niveau) lustiger als an diesem Abend in Leipzig.

Coming up next?

Der letzte Monat des Jahres. Macht die Kerzen und Teelichter an und lasst euch vom weihnachtlichen Dezember verzaubern. In welcher Form auch immer.

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Eine Antwort zu Die AudioVision zum Monat

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