Die AudioVision zum Monat

… Januar …

Genau heute vor einem Jahr haben wir an dieser Stelle vom Wetter gesprochen. Leichte Themen und so. Der Januar dieses Jahres begann nicht ganz so locker-leicht, sondern viel mehr explosiv-tödlich. Der Anschlag auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo zeigte uns die drohende Gefahr von terroristischen Anschlägen direkt vor unserer Haustür und provozierte gleichzeitig unüberlegte weitere physische wie auch rein psychische Taten. Der Islam wird dabei (in weiten Teilen zu unrecht) als gewalttätig, rückständig und nicht-integrierbar in die ‚europäische Abendland-Mentalität‘ abgestempelt. Die Diskussion wird heftiger, aber viel zu oft auch populistischer und erweist sich dabei häufig als kontraproduktiv. Stereotypisierende Verallgemeinerungen helfen uns allen nicht weiter. So viel steht fest. Dies sollte übrigens auch mal jemand der (noch existierenden) Pegida-Bewegung sagen. Falls dort noch ein Verantwortlicher zu finden ist, der zuhört.

Der visuelle Januar (zeigt deutlich, das der Affront gegen Migranten und Flüchtlinge so alt wie die deutsche Demokratie ist):

Der Tweet einer siebzehnjährigen Schülerin wiederum macht das deutsche Bildungssystem dafür verantwortlich, das sie keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen hat. Habe ich bis dato auch noch immer nicht wirklich und ich lebe trotzdem noch. Passt schon. Ob dem europäischen Abendland das Wahlergebnis der Demokratiebegründer aus Griechenland allerdings passt, ist vorerst noch offen. Erst einmal spuckt der neue griechische Regierungschef Alexis Tsipras von der siegreichen Syriza-Partei große Töne. Auf welch tönernen Säulen diese Versprechungen stehen, wird man in der nahen Zukunft sehen. Apropos sehen: Eingeschränkte Sicht war auch in New York zu verzeichnen. Jedoch aus einem witterungsbedingten Grund. Womit wir dann doch noch kurz zum Wetter zurückkehren. Immerhin scheint das New Yorker Wetter den amerikanischen Medien sehr wichtig zu sein. Ein paar Schneeflocken in anderen Regionen wären noch nicht mal eine Meldung in ‚Vermischtes‘ wert. Aber die #Snowstorm – Apokalypse in Big Apple lässt die New Yorker natürlich am Hungertuch nagen. Und das geht ja nun wirklich nicht.

Der auditive Januar (weil Griechenland auch anderes, schmackhaftes zu bieten hat und noch nachträglich in Gedenken an den großen Udo Jürgens):

Und selbst so?

Der Jahresstart ließ mich schweren Herzens Abschied nehmen, aber auch ein „Willkommen zweistellige Blogeinträge“ Ausruf äußern. Es sind doch tatsächlich zehn geworden, womit ich insgesamt bei 94 angelangt bin. Ein Grund ist die Teilnahme am montäglichen, wulffschen (nicht wolfschen) Media Monday und die Abarbeitung von lieblich-liebsten Awards. Außerdem war der Januar auch sonst sehr ruhig und gemütlich. Ich hab aber so das Gefühl, das sich das sehr schnell wieder ändern kann und wird.

Coming up next?

Der Februar und damit die persönliche Monatsaufgabe den sträflich vernachlässigten „31 Tage – 31 Filme“ Marathon endlich wieder aufzunehmen. Mal sehen, wie weit ich da komme.

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