31 Tage – 31 Filme: Tag 19

Der kulturelle Output der Menschheit besteht ja seit nun mehr etwas mehr als 100 Jahren auch aus filmischen Werken, festgehalten auf Zelluloid oder in neuester Zeit auch digital. Im Laufe dieser Jahre und Jahrzehnte entstanden eine unendliche Zahl an Filmen. Zum Weinen, zum Lachen, zum Aufregen, zum Einschlafen, zum Staunen, zum Mitsingen, zum Mitfiebern, zum Erschrecken, zum Verlieben… zum… Na, sie wissen schon, was ich meine. Die wundervolle Blogserie „31 Tage – 31 Filme“ greift einen Bruchteil dieses filmischen Outputs auf – noch dazu den mir persönlich bekannten – stellt jeden Tag eine bestimmte Aufgabe und lässt mich grübelnd über die für mich optimale Antwort zurück. Entdeckt in der ERGOThek, erfunden und mit Regeln versehen von Lena auf dem To the Lighthouse Filmblog wird meine Wenigkeit ebenfalls einen Teil zur Lösung der Aufgaben beitragen. Es wird mehr als 31 Tage brauchen. Am Ende sind es sicher auch mehr als nur 31 Filme, die die Tage ausfüllen. Und es werden definitiv viele weitere mir noch unbekannte, nicht benannte oder schlichtweg vergessene Filme fehlen. Aber das Entdecken und Wieder-Entdecken filmischer Highlights entschädigt ohne Zweifel für alle entstehenden grübelnden Strapazen…

Tag 19 – Welcher Film hat dich zuletzt stark beeindruckt?

Besonders stark beeindruckt hat mich zuletzt Darren Aronofskys drogengeschwängerter Bilderflash „Requiem for a dream“ aus dem Jahre 2000. Ein freaky fotografierter Film mit superben sphärischen Sounds. Von mir bereits vor gar nicht allzu langer Zeit an dieser Stelle ausführlich gewürdigt und daher hier auch nicht näher beleuchtet.

Dafür aber und weil ich dieses deutsche Werk ins (auch eigene) Gedächtnis zurückrufen will, soll ein zweiter Film nicht unerwähnt bleiben. Denn nicht zuletzt, aber bei jedem erneuten Ansehen immer wieder beeindruckend ist auch der Film, den ich stets als erste Referenz angebe, wenn es darum geht ein Beispiel der Mitwirkung und des darin zu bestaunenden Schauspiels eine meiner liebsten deutschen Schauspielerinnen zu benennen: „Sophiiiie“ – mit der verehrten und verehrungswürdigen Katharina Schüttler. Fabulös, finster, frustrierend und dann doch wieder mit einigen wunderbar schönen Lichtblicken erzählt „Sophiiiie“ die Geschichte der titelgebenden Protagonistin, deren Leben sich innerhalb einer Nacht und durch mehrere intensive Begebenheiten grundlegend ändert. Katharina Schüttler ist so unglaublich real und unmittelbar und echt in ihrem Schauspiel, das ich immer wieder aufs Neue staunend Sophies Weg durch die Nacht verfolge. Mitleide, mitfluche, mitlache, mitweine, mitschreie. Mitten drin bin. Bitte unbedingt anschauen und danach beeindruckt zurückbleiben. So wie ich.

Coming up next: Tag 20 – Welcher Film hat dich am meisten enttäuscht? (Muss ich das denn wieder sagen? Muss ich dann wohl.)

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