Media Monday #194

Während Wulf rum jammert, das er wieder arbeiten muss, schreibe ich mal schnell ein paar Worte zum heutigen Media Monday und gehe dann arbeiten…

Meine Antworten

1. Abgesehen von den reinen Schauwerten und Martin Freemans und Benedict Cumberbatchs schauspielerische Leistungen hat mir die verfilmte „Hobbit“-Trilogie so rein gar nicht gefallen. (Zu Beginn des Satzes dachte bestimmt jeder, ich kritisiere jetzt „Sherlock“, nicht wahr?)

2. Die Serie „Community“ ist mal eine richtig gelungene Parodie, denn hier wird in fast jeder Folge sehr liebevoll und intelligent so ziemlich jeder mediale Output der bisherigen Menschheitsgeschichte verpackt, durchgerüttelt und erneuert wieder ausgepackt. 

3. Es muss ja nicht immer wahnsinnig innovativ sein, aber an „The Expandables“ ist ja wirklich alles zusammengeklaut, schließlich ist dies das Prinzip der Filmreihe und macht auch den unbedingten Reiz aus. 

4. Wenn auch eigentlich unnötig, war es doch schon toller Fanservice, als die Wachowski Geschwister Teil zwei und drei von Matrix drehten. Ich lese übrigens gerade den Begriff ‚toll‘ ironisch und ‚unnötig‘ bitter ernst. 

5. Die Botschaft/Aussage von vielen Filmen hat mich noch lange nach dem Film beschäftigt, denn als studierter Medienwissenschaftler ist man wohl oder übel darauf geeicht, genauer und tiefer über die gesehenen Filme zu reflektieren. Manchmal ist das eine erdrückende Last, da ich gerne einen Film auch einfach mal ohne das Wissen um die dahinter wirkenden Mechanismen und deren damit beabsichtigte Wirkungen konsumieren würde.

6. Über neue Filme/Bücher/Serien informiere ich mich am ehesten/liebsten über die vielen schönen und informativen Blogs hier im weltweitweg. Sorry, aber mehr Lobhudelei ist nicht drin, zumindest nicht am Montag. 

7. Zuletzt gelesen habe ich die Ticketdaten auf dem gerade eingetroffenen Ticket für die „Wirewalker“-Tour von Missincat und das war ein freudiger Moment, weil ich so nun nicht nur Signora Barbieri live lauschen darf, sondern auch meinem alten Wohnort mal wieder einen Besuch abstatten kann.

Habt eine wahnsinnig innovative, parodistisch angehauchte, mit einigen Schauwerten durchzogene und informative Woche…

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16 Antworten zu Media Monday #194

  1. Gloria Manderfeld schreibt:

    Ich nehm da lieber die entspannte, medienwissenschaftlich unbelegte Woche, zu der man getrost Popcorn konsumieren kann und wünsche Dir eine ebensolche .. 😉
    Und ja – geht mir bei den meisten Filmen genauso. Ich analysiere automatisch mit dem Blick eines Autors und Dauerrezensenten, ob die Story passt, die Elemente zünden, welche Mechanismen greifen, welche nicht – und so weiter. Manchmal kann das ganz schön nerven…

    Sollte ich den ‚Hobbit‘ doch mal ansehen? Bisher habe ich mich erfolgreich gedrückt.

    • Stepnwolf schreibt:

      Popcorn ist immer gut. 🙂 Der Hobbit hat ein paar schöne Momente (besonders visuell) und einen toll inszenierten Anfang. Lässt dann aber leider doch extrem nach, vor allem was die Charakterzeichnung der Akteure betrifft (außer die erwähnten Ausnahmen). Also: Ja, guck ihn dir an. Zur Not schieb die Schuld danach auf mich. 😉

  2. Wortman schreibt:

    Cumberbatch versucht zu schauspielern? Übt er das nicht mehr bei Sherlock? 😀 😀
    Genauer und tiefer über gesehenen Filme zu reden ist teilweise sicherlich völlig überflüssig. Teilweise recht spaßig/lächerlich, wie manche Medienwissenschaftler versuchen, Schrottfilme guckbar zu reden 😉
    Auf was möchtest du dich denn spezialisieren?

    • Stepnwolf schreibt:

      Klingt so als wärest du kein Cumberbatch Fan. 😉 Besonders spannend ist es, wenn sich zwei Medienwissenschaftler in der Runde mit Trashfilm Fans befinden und dann über diese Filme diskutieren. Kommt mit Alkohol besonders gut. 😉
      Ich bin Allrounder, aber speziell auf alles Auditive geeicht (Filme sind eher Hobby). Aber ich bin ja eigentlich zuallererst mal Historiker und dann erst Medienwissenschaftler. Zumindest, wenn ich nach der Reihenfolge der Abschlüsse gehe. 🙂

      • Wortman schreibt:

        Mit Alkohol diskutieren hat so seine Tücken 😉
        Was heißt nicht mögen? Ich fand ihn nicht überzeugend im Sherlock – Piloten und hab dann bullion u.a. damit aufgezogen 😉 Mir liegt eher John Lee Miller als Sherlock in Elementary. Der Sherlock ist mir näher.

        Ein historischer Medienwissenschaftler… Nett 😉 Was machst denn jetzt genau? Da du von Abschlüssen redest, musst ja schon durch sein.

        • Stepnwolf schreibt:

          Ich mag den neuen modernen Sherlock wirklich sehr, besonders die Interaktion zwischen Sherlock und Watson.
          Ich arbeite derzeit in der Serviceabteilung der Sparkassenfinanzgruppe u.a. im Bereich kommunikatives Coaching und Mentoring, schreibe für verschiedene Firmen Webtexte und ansonsten bin ich redaktionell ab und an bei unserem freien Radio unterwegs. Die ersten beiden Sachen sponsorn was zum Lebensunterhalt, letzteres ist unentgeltlich. Ein typischer Geisteswissenschaftler. Macht alles und irgendwie nichts. 🙂

  3. olivesunshine91 schreibt:

    Okay, irgendwie hab ich echt das Gefühl, ich bin die Einzige, die auch nur annähernd Spaß an der „Hobbit“-Trilogie hatte 😀 Ist nicht die beste Reihe und bei weitem nicht so gut wie „Herr der Ringe“, aber soo schlecht fand ich es nicht. Und Martin Freeman war einfach herausragend ❤ Aber das hast du ja auch gesagt 🙂

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