Media Monday #195

Je später der Montag desto besser die Antworten auf die wulfschen Fragen? Na ja, vielleicht. Wie sagte der Kaiser (also der des runden, in diesen Kreisen des Erdballs verehrten Leders) ehedem so schön: Schaun mer mal.

Meine Antworten

1. Tom Tykwers „Lola rennt“ ist wirklich ein Film gewordenes Computerspiel, schließlich muss die Protagonistin in einer Art Jump and Run Arena Rätsel knacken um ihren Liebsten zu retten. Sogar inklusive Spielabbruch aufgrund von Game Over und Neubeginn bis zum Happy End. 

2. Die Figur des der Teresa Petrillo wird in Martin Scorseses „The Wolf of Wall Street“ gnadenlos verheizt und das, obwohl ihre Rolle doch eigentlich recht interessant ist, weil sie einen extremen Kontrastpunkt zu DiCaprios Jordan Belfort bildet und dadurch noch einige Reibungspunkte mehr hätte bieten können. Außerdem würde ich Cristin Milioti in diesem Film gern länger bei ihrem Schauspiel zusehen, weil ich glaube, das in ihr mehr Potential steckt, als nur die Mutter der Kinder von Ted Mosby zu sein. 

3. In Sie bin ich regelrecht vernarrt, denn die Unerreichbaren sind die interessantesten und spannendsten Menschen. 

4. Mit einer der besten Sprüche findet sich bestimmt an dieser Stelle. Vielleicht auch an jener. Eventuell aber auch ganz wo anders. Zum Beispiel auf dem Fussballplatz. 

5. Apropos: Ein Fussballspiel des FC Bayern München ist in meinen Augen die meiste Zeit völlig spannungsarm, weil der Rekordmeister immer souverän den jeweiligen Gegner beherrscht, mit Manuel Neuer nebenbei den besten Torhüter der Welt hat und außerdem die Spiele frühzeitig durch Tore entscheidet… Äääääh, hatte ich erwähnt, das ich Borussia Mönchengladbach Fan bin? Nein? Jetzt aber. 🙂

6. Erwartet hatte ich mir von „Addicted to love“ damals wirklich nicht viel und jetzt ist es einer meiner liebsten Filme (in denen Meg Ryan mitspielt), denn kein anderer Film mit Meg Ryan zeigt ihre durchaus vorhandene komödiantische (Nein, ich habe mich nicht verschrieben!) Ader besser. Das liegt vor allem auch an der stimmigen Chemie zwischen ihr und Matthew Broderick. 

7. Zuletzt gesehen habe ich zum tatsächlich allerersten Mal „Doktor Schiwago“ (das Original aus dem Jahr 1965) und das war vor allem sehr lang, aber mit einigen schön in Szene gesetzten Bildern und visuellen Ideen, weil der Kameramann Freddie Young offensichtlich sein Handwerk verstand und dementsprechend (nicht besonders überraschend) dafür auch einen Oscar erhielt. 

Ich wünsche eine entspannte, aber nicht spannungsarme Woche, wenn möglich ohne Patzer und irgendwelche Arztbesuche.

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8 Antworten zu Media Monday #195

  1. Schlopsi schreibt:

    Es gibt nur eine Borussia. Und die fängt nicht mit Mö… an ;P

  2. bullion schreibt:

    „Doktor Schiwago“ ist auch so ein Klassiker, den ich immer noch nicht gesehen habe. Wenn die doch nur nicht alle so lang wären… 😉

  3. Miss Booleana schreibt:

    Seeeehr gute Wahl bei 1.! 😀

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