Die AudioVision zum Monat

… März …

Der März war sehr durchwachsen. Nicht nur wettertechnisch, sondern auch was die kleinen und großen Dinge dieser Welt betrifft. Während derzeit die Atomverhandlungen mit dem Iran noch nicht an ihrem Ende angelangt sind, hatte der alte und neue israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu bereits Anfang des Monats vor der Gefahr einer iranischen Atombombe gewarnt. Mal wieder! Als Plattform diente ihm dabei der US-Kongress, indem er auf Einladung der oppositionellen Republikanischen Partei in seiner Rede offiziell gegen Barack Obama wetterte. Was vor allem wahltaktische Gründe hatte und nach der Wahl in Israel ja auch das dementsprechende (so nicht unbedingt erwartete) Ergebnis zeitigte. Netanyahu Win!

Die einen wählten, die anderen bereiteten sich auf die Dunkelheit vor. Die partielle Sonnenfinsternis hielt Einzug und die Welt feierte dies wie ein Happening. Mal wieder! Keine Ahnung, was daran so besonders ist, am hellichten Tage auf einmal nichts mehr sehen zu können. Und außerdem keine Ahnung, was Jan Böhmermann gegen den griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis hat, aber auch in diesem Monat zeigte er ihm den Stinkefinger. Oder zeigte Varoufakis eben jenen? Oder wie jetzt eigentlich und überhaupt? Alles nur gefaked? Könnte man meinen…

Der visuelle März (Damit Israel daran erinnert wird, das man immer die Wahl hat, auch was Krieg und dessen Auswirkungen betrifft.):

Nach dem kurzzeitigen Verschwinden der Sonne wurde es den Rest des Monats nicht mehr so richtig hell. Der dunkle Schatten des Todes befiel vor allem Deutschland. Dafür verantwortlich zeichnete sich der tragische Absturz (aufgrund menschlichen ‚Versagens‘) einer Germanwings Maschine. Fast ist man geneigt zu sagen, das noch tragischer als der Verlust so vieler Leben, der Verlust aller journalistischen Contenance der gesamten Medienmeute war. Die stürzten sich nämlich wie die Aasgeier auf alles, was sich im Umkreis irgendeines Opfers befand. Egal, ob Angehörige, Freunde, Bekannte. Niemand entkam der geballten medialen Macht. Mal wieder! Warum ist nicht einfach Sturmtief Niklas einmal über diesen respektlosen Haufen gefegt, um sie somit von der Bildfläche zu entfernen? Nie ist ein Sturm da, wenn man ihn tatsächlich mal dringend braucht. Abgesehen natürlich vom Sturm der Entrüstung. Die mediale Kritik an den Medien durch die Medien. Bis sich der Sturm wieder legt und alles den gewohnten Gang geht. Traurig, aber wahr.

Der auditive März (Ist stürmisch, in welcher Art und Weise auch immer.):

Und selbst so?

Auf dem Blog stellt sich derzeit ein guter Schreibrhythmus ein. Bisher habe ich es sogar geschafft an allen Media Mondays teilzunehmen. Das schlägt sich auch auf die geschriebenen Beiträge nieder, denn diesen Monat waren es dann im Endeffekt zehn mehr oder weniger informative dieser Art (womit es insgesamt 113 sind). Ansonsten war der März konzerthighlightend. Die Blues Pills, deren im letzten Jahr erschienenes Werk ja mein Lieblingsalbum war, sind auch live eine Naturgewalt. Das kann ich nach der Sichtung im nächtlich verschneiten Berlin nunmehr offiziell bestätigen. Ebenso eine Naturgewalt ist die ehrenwerte Frau Friedl von Grimm, die live und in Farbe (und im dann auf einmal wieder sonnigen Berliner Wetter) genauso ist, wie sich ihr Blog der Gemeinschaft offenbart. Und das meine ich jetzt durchaus und voll und ganz positiv. Danke noch mal für den sonntagnachmittäglichen Plausch (auch von Liam).

Coming up next?

Der rumeiernde April. Ach und bevor ich es vergesse: Jetzt ist es also auch wissenschaftlich bewiesen, das mein Crush die Nummer Eins ist. In your face. 😉

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13 Antworten zu Die AudioVision zum Monat

  1. Pingback: Die AudioVision zum Monat | Weltall. Erde. Mensch…und Ich.

  2. bullion schreibt:

    Ach schön, ein kleines Filmbloggertreffen… 🙂

  3. friedlvongrimm schreibt:

    Wow. Sowas hört man doch gerne. Ich fühle mich geehrt und wenn es mit dem Job im Cinemaxx klappt, hast du mich vielleicht wirklich im Sommer an der Backe. Denn du bist nämlich auch der Knaller!

  4. Nummer Neun schreibt:

    Ah sehr gut, du hast Blues Pills nun auch gesehen 🙂 Ja ich fand die live auch gut und hatte mich ein wenig in die Sängerin verliebt 😉

  5. Pingback: Blogparade: Bücher, die nach einer Verfilmung schreien | Infernal Cinematic Affairs

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