Fünf Bücher für 2015

Die liebe Gorana hat mir ein Bücher-Stöckchen zugespielt. Es geht um fünf Bücher, die ich in diesem Jahr unbedingt noch lesen will. Da ich seit Anfang des Jahres dabei bin endlich auch George R.R. Martins Bücher über Feuer und Eis zu konsumieren, wäre es jetzt ganz einfach gewesen, wenn ich nur diese Bände ausgewählt hätte. Aber ganz so leicht mache ich es dann doch nicht, weder für mich noch die werten Leser. Deshalb hier die fünf auserkorenen Exemplare.

Sarah Kuttner – Wachstumsschmerz

Der zweite Roman von Frau Kuttner ist bereits in lesender Bearbeitung. Da ich im Mai ja auch am dazugehörigen Leseabend teilnehme, sollte dann vorher schon Kenntnis über das Werk bestehen. Ihren Vorgänger „Mängelexemplar“ fand ich kurzweilig und mit der ihr typischen, sonst ja immer nur plappernden, Quasselhaftigkeit und offenherzigen Sprache versehen. „Wachstumsschmerz“ ist bisher flüssiger und mit einem besseren Rhythmus. Durchaus auch nachdenklicher angehaucht. Vielleicht ist dies aufgrund der Thematik so gewollt. Auf jeden Fall findet sich keine wirkliche Patzigkeit darin wieder. Angeblich gehört ja Frau Kuttner zu den jungen, patzigen Frauen Deutschlands, wie man in der letzten „Kuttner plus Zwei“ Folge feststellen konnte. (Übrigens mit der wunderbaren Katharina Schüttler als Gast.)

Graham Greene – Spiel im Dunkeln

Dieses Buch habe ich von der liebreizenden Frau von Grimm (neben einigen anderen Dingen mehr) als Weihnachtsgeschenk bekommen. Klingt nach Krimi (und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, das es auch einen Film gibt, der so heißt). Bin gespannt, wie falsch ich mit meiner Annahme (das Buch und den Film betreffend) liege.

Max Tegmark – Our mathematical Universe: My quest for the ultimate Nature of Reality

Ich bin in gewisser Weise ein Fan von Multiversen und Parallelwelten (nicht umsonst habe ich früher immer die Serie „Sliders“ gern geschaut und finde die späteren „Fringe“ – Staffeln so großartig). Tegmark ist Wissenschaftler und befasst sich beruflich mit derlei Konzepten. In diesem, seinen bekanntesten und auch umstrittensten Buch, beschreibt er vier Stufen von Universen beginnend mit unserem eigenen auf Stufe 1. Obwohl es ein Sachbuch ist, sagen die dazugehörigen Kritiken, das es auch für unbedarfte Personen wie meiner einer empfehlenswert ist, sofern man sich für das Thema interessiert. Die mathematischen Formeln werde ich dann einfach überspringen. 🙂

Philip Marchand – Marshall McLuhan Biographie

Das Buch ist ein Überbleibsel meines letztjährigen Beitrags zum gleichen Thema. Hatte ich 2014 dann doch nicht mehr geschafft zu lesen oder eher komplett zu lesen. Mr. McLuhan wird es mir sicher verzeihen, das es so lange dauert.

Jules Verne – Ein Drama in Mexico

Als Kind habe ich Jules Vernes Bücher immer mit Freude gelesen. Abenteuerreisen und -welten sind für Heranwachsende ja auch besonders faszinierend, weil die Fantasie animierend. Ich halte es für eine gute Idee mich mal wieder an den alten Herrn heranzuwagen und insbesondere die nicht so bekannten Werke zu entdecken. „Ein Drama in Mexico“ ist seine allererste Kurzgeschichte. Als (Wieder)Einstieg in die Welt des Jules Verne ist es daher mehr als geeignet. Außerdem ist er hier ja auch großer Fan von ihm. Was ja schon Begründung genug sein sollte.

Am Ende des Jahres werde ich dann sehen, inwieweit ich mein selbstgestecktes Ziel erreicht habe oder welch andere Bücher mir dann doch wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht haben.  Aber jetzt erst einmal noch: Wer dieses Stöckchen gern aufnehmen und weitertragen möchte, darf dies gern tun. Ansonsten: Weiterlesen! (Was und wo auch immer.)

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3 Antworten zu Fünf Bücher für 2015

  1. Gorana schreibt:

    Jeee du hast es geschafft. Danke fürs mitmachen! Schöne Liste. Kenne zwar keins davon, aber klingen alle interessant. Vor allem das von Frau Kuttner. Das werde ich mir auf jeden Fall vormerken.

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