On the Road again: Next Stop Chicago, Illinois, USA

Nach unserem Zwischenstopp im kanadischen Toronto führte uns der Weg zurück in die amerikanischen Gefilde. Fährt man aus Kanada kommend Richtung neues großes Ziel an den Great Lakes entlang, ist der Ort Sarnia (nicht Narnia!) der Wiedereintritt in die USA. Von dort aus hat man dann die Wahl zwischen Detroit oder Chicago, die in dieser Gegend zwei größten Flecken auf der Landkarte. Wir entschieden uns für letzteres. Und wenn ich in Toronto von amerikanischem Großstadtflair sprach, kann ich dies für Chicago nur noch einmal wiederholen. Allerdings in einer sehr viel größeren Dimension verortet.

Die (inklusive Metropolregion) drittgrößte Stadt der Vereinigten Staaten wartet bereits mit einer beeindruckenden Skyline auf. Und zu diesem Zeitpunkt ist man noch Meilen von der eigentlichen Stadt entfernt. Downtown Chicago selbst ließe sich – ähnlich wie Toronto – sicher auch ganz gut zu Fuss ablaufen, da hier jedoch die Subway eher eine Upway ist, kann man den Umstand nutzen, um den sogenannten Loop abzufahren. So entdeckt man auf einfache Art die architektonische Vielfalt Chicagos. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind hilfreich, insbesondere für die eventuellen, abseits der Innenstadt liegenden, begehrlichen Fotoobjekte (und von denen gibt es einige). Tages- oder Mehrtageskarten sind auch nicht allzu teuer und zu viel Großstadtpflasterlaufen ermüdet dann doch relativ schnell. Bevor also alle einschlafen kurz noch die unumgänglichen Must-see Orte Chicagos: Abgesehen von der eigentlichen Innenstadt mit den vielen – in unterschiedlichen (Stil)Epochen des 20. Jahrhunderts entstandenen – Gebäuden ist dies der relativ junge Millennium Park (der zum Zeitpunkt unseres Aufenthaltes gerade von den Überresten des Lollapalooza Festivals befreit wurde), das Navy Pier (wie der Name vermuten lässt am Ufer des Lake Michigan befindlich), sowie eine der zwei besten luftigen Aussichtspunkte der Stadt. Entscheiden darf man sich hierbei zwischen dem Hancock Tower oder dem Willis Tower (früher unter dem Namen Sears Tower firmierend). Einen der beiden zu erklimmen, ist aber definitiv ein Muss, egal wie lang auch die Wartezeiten sind (in unserem Fall knapp 2 Stunden). Belohnt wird man mit einer großartigen Aussicht, die bei gutem Wetter noch um einiges besser ist. Von dort ganz weit oben, lassen sich dann auch noch weitere lohnenswerte Ziele finden. Chicago bietet für so ziemlich jeden Geschmack das passende Sightseeing-Accesssoire. Für Sportfans diverse Stadien der mehr oder weniger berühmten Clubs der Stadt, wahlweise natürlich auch die Möglichkeit der eigenen sportlichen Betätigung. Für Musikfans eine Vielzahl an Clubs, Bars und auch Festivals (das erwähnte Lollapalooza im Grant Park ist eines davon). Für die entspannenden Stunden finden sich diverse Parks (wie zum Beispiel der in der Nähe unserer Unterkunft befindliche Lincoln Park) zum Relaxen (Chicago ist erstaunlich grün, trotz des vielen Betons rund um einen herum). Und dann gibt es da noch die kulinarischen Besonderheiten. Denn Chicago hat nicht nur einen bestimmten Blues erfunden, sondern auch die Deep Dish Pizza und die Stuffed Pizza. Aber Vorsicht, dafür sollte man großen Hunger mitbringen. 😉

Wer die Stadt so richtig vollständig entdecken will, sollte schon einige Tage des Aufenthalts einplanen. Dann kann man auch alles in Ruhe erkunden und sicher einige besondere Überraschungen hervorzaubern. Das schafft Chicago bestimmt ohne Schwierigkeiten.

So long. Goodbye. And I’ll be back… 🙂

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Eine Antwort zu On the Road again: Next Stop Chicago, Illinois, USA

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