Die AudioVision zum Monat

… September …

Hach Gott. Da war jetzt aber ein ziemliches Loch zu verzeichnen. So eins, wo man im Dunkeln reinfällt und sich trotz intensiver Suche nicht so einfach wieder heraus manövriert. In der Politik würde es in die Kategorie Sommerloch fallen. Bei mir war es einigen unterschiedlichen Umständen geschuldet, das diese kleine, aber feine Kategorie doch tatsächlich (mea maxima culpa) vier Monate verloren war. Aber nun gibt es ein Comeback. Vielleicht kein furioses, aber immerhin ein lange vorbereitetes.

In vier Monaten verändert sich vieles. Doch leider bleibt auch vieles beim Alten. Noch immer treibt der IS sein zum Kopfschütteln animierendes Unwesen. Noch immer verbreitet eine ebenfalls religiös argumentierende Vereinigung namens Boko Haram in Nigeria Angst und Schrecken. Noch immer herrscht Bürgerkrieg in Syrien, der auch durch Bombardements keine wirkliche Lösung am qualmgeschwängerten Horizont abzeichnen lässt. Noch immer sind die fremdenfeindlich hinterlegten Parolen besorgter Mitbürger in diesem, unserem Land aktiv. Und noch immer sterben aufgrund dieser und anderer weltweiter Ereignisse unschuldige, zwischen die Fronten geratene Menschen. Wir haben noch immer nichts gelernt. Wäre ja auch zu einfach.

Und alle diese ‚noch immers‘ ließen ein spezielles Thema zum Mittelpunkt des politischen Sommers werden: Die noch immer anhaltenden Flüchtlingsströme verzweifelter, vor Krieg, Verfolgung und Hunger davon laufenden Menschen. Europa als Ziel scheint dabei überfordert. Administrativ, logistisch, materiell, finanziell, sowie (und das wiegt besonders schwer) humanitär. Europa zeigt stellenweise seine hässliche Fratze, die national und ‚anti alles fremde‘ zu sein scheint. Glücklicherweise nicht immer und überall und insbesondere noch immer nicht in der mehrheitlichen Meinung. Dennoch sollten die dunklen Zeichen eine Warnung an all jene sein, die das europäische, offene Modell noch immer als eine sinnvolle Idee betrachten und dessen weitere Um- und Fortsetzung erwarten. Dran bleiben.

Der auditive September (weil auch der größte Kitsch mitunter die einfachste Wahrheit enthalten kann):

Weg von den politischen Gefilden, bleibt die Menschheit in Gesamtheit auch auf anderen Gebieten dran. Kosmologisch gesehen, haben wir vor ein paar Tagen ja mal wieder rot gesehen. Also, äh, blutmondrot. Ich als Wolf und wohnhaft im schönen Sachsen-Anhalt konnte es live beobachten, denn wir Anhalterwölfe sind ja bekanntlich Frühaufsteher. Willkommen. Willkommen ist auch noch immer die ‚Wasser auf Mars‘ – Theorie, erneut untermauert, aber trotzdem irgendwie noch immer nicht endgültig bestätigt. Wir harren auch weiterhin der Dinge, die da eventuell fließen mögen.

Der visuelle September (Ruft ihn doch mal an. Er weiß sicher, ob es Wasser auf dem Mars gibt.):

Und selbst so?

Vier Monate können ziemlich ereignisreich sein. Im Juni die Hochzeit meines besten Freundes und so nebenbei der Umzug in eine neue Wohnung. Im Juli die Einrichtung selbiger und zum Ende hin dann der sich bis in den August ziehende USA-Roadtrip. Und dann ist auch sie noch immer aktuell. Ein ziemliches Wirrwarr. Da war einiges los und das hat dem Blog nicht wirklich gut getan. Die letzte Audiovision markierte 132 Beiträge. Vier Monate später erhöhte sich diese Zahl auf 153. Einundzwanzig in vier Monaten sind nach Adam Riese so ca. fünf pro Monat. Das ist nicht viel. Daher bin ich ganz froh, das hier noch immer einige lesen (wenn es denn ab und an mal etwas zu lesen gibt). Danke dafür. 🙂

Coming up next?

Der Geburtstagsmonat Oktober. Ich freu mich drauf.

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