Die AudioVision zum Monat

… November …

Die letzten beiden Monate haben ein Thema weiterhin in den Fokus gerückt und ein anderes (traurigerweise) wieder belebt. Das eine sind die noch immer stetig nach Europa und dort dann vorrangig nach Deutschland strebenden Flüchtlinge. Das andere sind die unsäglichen Anschläge von Paris, die vom – jetzt muss man ja politisch korrekt sagen – sogenannten IS geplant und ausgeführt wurden. Apropos und sowieso: Wer kommt eigentlich auf diese seltsame Idee eine gewalttätige, islamistische, terroristische Gemeinschaft erst das Attribut IS alias Islamischer Staat zu verpassen, um dann nach Paris auf einmal nur noch vom ‚sogenannten‘ zu reden? Natürlich. Die Medien. Wir verändern einfach mal unser selbstgeschaffenes Irgendwas in ein sogenanntes selbstgeschaffenes Irgendwas. Das macht diese Organisation auch nicht illegitimer als zuvor. Aber mich fragt ja keiner. Auch nicht beim Thema Koalition der Willigen oder so ähnlich. Nun spricht man also auch in Merkel – Deutschland offiziell von Krieg. Da wird es Zeit einen der ganz großen Lyriker der Neuzeit hervorzukramen, um dies zu kommentieren…

Der auditive November (kriselt, kriegert, kritisiert):

Bei so viel Drama und Tragödien in den letzten beiden Monaten müssen wir hier und jetzt mal spontan ablenken mit leichter Kost. Zum Beispiel mit dem hier: Hackerattacken auf bekannte Serien. „Homeland“, die Serie rund um CIA Analystin Carrie Mathison auf der Jagd nach Terroristen (wie passend), erlag einem solchen Angriff. Irgendwie intelligent, da darf man ruhig den imaginären Hut ziehen. Ein wenig anders war der gerichtliche Streit zweier Kondomhersteller aufgrund von geweckten Erwartungen, die sich wahrscheinlich der/die Nutzer/in und der/die Nutznießer/in (Möge sich bitte jeder selbst überlegen, wie das gemeint ist.) jener Produkte am liebsten immer wünschen würden. Die kostenlose Werbung hat durch die mediale Präsenz aber sicher einen Höhepunkt erreicht. *räusper* Und dann war da mal wieder der Böhmermann Jan, der gar wunderbarst ein ganzes musikalisches Genre parodiert. Ja, parodiert, nicht veralbert. Kunst darf das! Und Polizei kann das!

Der visuelle November (und in Erinnerung an einen Retro-Trash-Nerd-Filmabend zum Thema Polizei):

Und selbst so?

Im Oktober hab ich gefeiert. Geburtstag. Im November hab ich gekramt. Im Gedächtnis. Nach viel Musik für jeden Tag. Dabei raus gekommen ist die 30 Day Song Challenge. Dieser Umstand ließ in den letzten beiden Monaten den Output an Beiträgen immens in die Höhe streben. Ungeahnte Höhen. Nach 153 Ende September sind es zwei Monate später nunmehr 198 an der Zahl. Side Effects (nicht der Film) dieser Aktion waren der ebenfalls in die Höhe strebende Spaßfaktor und die Motivation, ein seit ewigen Zeiten offenes Projekt im letzten Monat des Jahres nun auch endgültig abzuschließen: die 31 Tage – 31 Filme Rubrik. Ich bin zuversichtlich. Mal wieder. 😉

Coming up next?

Der weihnachtsmarkt-glühweinumschwängert-kerzenscheinüberhäufte Dezember. Na dann mal los.

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2 Antworten zu Die AudioVision zum Monat

  1. Nummer Neun schreibt:

    Die Filme könnte ich mir auch immer wieder ansehen 🙂

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