31 Tage – 31 Filme: Tag 24

Der kulturelle Output der Menschheit besteht ja seit nun mehr etwas mehr als 100 Jahren auch aus filmischen Werken, festgehalten auf Zelluloid oder in neuester Zeit auch digital. Im Laufe dieser Jahre und Jahrzehnte entstanden eine unendliche Zahl an Filmen. Zum Weinen, zum Lachen, zum Aufregen, zum Einschlafen, zum Staunen, zum Mitsingen, zum Mitfiebern, zum Erschrecken, zum Verlieben… zum… Na, sie wissen schon, was ich meine. Die wundervolle Blogserie „31 Tage – 31 Filme“ greift einen Bruchteil dieses filmischen Outputs auf – noch dazu den mir persönlich bekannten – stellt jeden Tag eine bestimmte Aufgabe und lässt mich grübelnd über die für mich optimale Antwort zurück. Entdeckt in der ERGOThek, erfunden und mit Regeln versehen von Lena auf dem To the Lighthouse Filmblog wird meine Wenigkeit ebenfalls einen Teil zur Lösung der Aufgaben beitragen. Es wird mehr als 31 Tage brauchen. Am Ende sind es sicher auch mehr als nur 31 Filme, die die Tage ausfüllen. Und es werden definitiv viele weitere mir noch unbekannte, nicht benannte oder schlichtweg vergessene Filme fehlen. Aber das Entdecken und Wieder-Entdecken filmischer Highlights entschädigt ohne Zweifel für alle entstehenden grübelnden Strapazen…

Tag 24 – Welcher ist der traurigste Film, den du je gesehen hast?

Interessant. Wirklich interessant. Interessant, das ich ausgerechnet diesen Film ausgesucht habe. Denn ich bin weder im Allgemeinen großartiger Fan von animierten Filmen (und wenn, dann wohl eher die Pixar – Sparte) noch im Besonderen für die japanische Variante und hierbei speziell den Output aus der Filmschmiede Ghibli. Doch „Die letzten Glühwürmchen“ ist ein Werk, das niemanden so ganz unberührt zurücklässt. Wunderbar magisch-melancholisch erzählt. Ein traurig-tragischer Rhythmus und ein zu Herzen gehendes Ende. Der ganze Film strahlt diese gewisse tiefgründige Traurigkeit aus, selbst die wenigen, fröhlich wirkenden Stellen können darüber nicht hinweg täuschen. Dieses Meisterwerk glüht nicht nur, es leuchtet und strahlt hell. Trotz  -oder gerade aufgrund – der schluchzend-schicksalhaften Geschichte, die uns Isao Takahata vorsetzt und auch weil die Begleitmusik so herzlich-heulend perfekt passt. Ein Sehvergnügen. Wenn auch ein todtrauriges…

Coming up next: Tag 25 – Welcher Film ist die gelungenste Verfilmung einer literarischen Vorlage? (Haha, nein, ich nenne nicht „Der Herr der Ringe“. Das wäre zu einfach.)

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Eine Antwort zu 31 Tage – 31 Filme: Tag 24

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