31 Tage – 31 Filme: Tag 25

Der kulturelle Output der Menschheit besteht ja seit nun mehr etwas mehr als 100 Jahren auch aus filmischen Werken, festgehalten auf Zelluloid oder in neuester Zeit auch digital. Im Laufe dieser Jahre und Jahrzehnte entstanden eine unendliche Zahl an Filmen. Zum Weinen, zum Lachen, zum Aufregen, zum Einschlafen, zum Staunen, zum Mitsingen, zum Mitfiebern, zum Erschrecken, zum Verlieben… zum… Na, sie wissen schon, was ich meine. Die wundervolle Blogserie „31 Tage – 31 Filme“ greift einen Bruchteil dieses filmischen Outputs auf – noch dazu den mir persönlich bekannten – stellt jeden Tag eine bestimmte Aufgabe und lässt mich grübelnd über die für mich optimale Antwort zurück. Entdeckt in der ERGOThek, erfunden und mit Regeln versehen von Lena auf dem To the Lighthouse Filmblog wird meine Wenigkeit ebenfalls einen Teil zur Lösung der Aufgaben beitragen. Es wird mehr als 31 Tage brauchen. Am Ende sind es sicher auch mehr als nur 31 Filme, die die Tage ausfüllen. Und es werden definitiv viele weitere mir noch unbekannte, nicht benannte oder schlichtweg vergessene Filme fehlen. Aber das Entdecken und Wieder-Entdecken filmischer Highlights entschädigt ohne Zweifel für alle entstehenden grübelnden Strapazen…

Tag 25 – Welcher Film ist die gelungenste Verfilmung einer literarischen Vorlage?

Vorweg muss ich bemerken, das ich sehr selten sowohl eine literarische Vorlage und die dazu gehörige Verfilmung geschaut habe. Entweder nur eines von beiden oder (was natürlich auch vorkommen kann) ich wußte gar nicht, das es zum Film eine Buchvorlage gibt. Dann muss ich noch erwähnen, das ich eine Verfilmung jetzt mal aussen vor lasse, da dies einfach viel zu einfach wäre – nämlich „Der Herr der Ringe“. Es gibt jedoch eine filmische Umsetzung, die mir tatsächlich besonders gut gefallen hat, gerade weil sie sich auch explizit an der ohnehin sehr gelungenen Vorlage orientiert. Denn das Buch „Der Name der Rose“ von Umberto Eco wartet mit einer wunderbar erzählten Geschichte auf, die ebenso wunderbar in den historischen Kontext eingewoben ist (wie so oft bei Ecos Werken). Jean-Jacques Annauds Verfilmung ist spannend, geheimnisvoll und macht Spaß. Sean Connery in der Hauptrolle, sowie der noch recht junge Christian Slater als sein Adjutant, sind bestens aufgelegt. Die Bilder und die dadurch geschaffene Atmosphäre tun ihr Übriges. Auch fast dreißig Jahre später ist der Film noch immer sehenswert.

Coming up next: Tag 26 – Nenne deinen liebsten Filmklassiker. (Kann ich? Kann ich jetzt schon? Nein? Na gut, dann eben nicht.)

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