31 Tage – 31 Filme: Tag 28

Der kulturelle Output der Menschheit besteht ja seit nun mehr etwas mehr als 100 Jahren auch aus filmischen Werken, festgehalten auf Zelluloid oder in neuester Zeit auch digital. Im Laufe dieser Jahre und Jahrzehnte entstanden eine unendliche Zahl an Filmen. Zum Weinen, zum Lachen, zum Aufregen, zum Einschlafen, zum Staunen, zum Mitsingen, zum Mitfiebern, zum Erschrecken, zum Verlieben… zum… Na, sie wissen schon, was ich meine. Die wundervolle Blogserie „31 Tage – 31 Filme“ greift einen Bruchteil dieses filmischen Outputs auf – noch dazu den mir persönlich bekannten – stellt jeden Tag eine bestimmte Aufgabe und lässt mich grübelnd über die für mich optimale Antwort zurück. Entdeckt in der ERGOThek, erfunden und mit Regeln versehen von Lena auf dem To the Lighthouse Filmblog wird meine Wenigkeit ebenfalls einen Teil zur Lösung der Aufgaben beitragen. Es wird mehr als 31 Tage brauchen. Am Ende sind es sicher auch mehr als nur 31 Filme, die die Tage ausfüllen. Und es werden definitiv viele weitere mir noch unbekannte, nicht benannte oder schlichtweg vergessene Filme fehlen. Aber das Entdecken und Wieder-Entdecken filmischer Highlights entschädigt ohne Zweifel für alle entstehenden grübelnden Strapazen…

Tag 28 – Welchen Film sollte man unbedingt im Kino gesehen haben?

Nun ja, mal abgesehen davon, das wahrscheinlich so ziemlich jeder Film mit durchdachter Geschichte und annehmbarer Umsetzung durch die cineastische Rezeption auf einer großen Leinwand einen Mehrwert bieten kann, nenne ich mal ein Beispiel, das wohl nur im Kino diese Faszination erzeugen kann. Die Rede ist von „Avatar“. Das hat einen speziellen Grund: Gehen wir rein von der Handlung aus, ist James Camerons Werk eher herkömmlich. Eroberer entdecken Welt und wollen sie aufgrund der Rohstoffe ausbeuten und um dies zu erreichen, muss notgedrungen die Urbevölkerung dezimiert oder gleich vollkommen ausgerottet werden. Einzelne Helden stellen sich dagegen, weil sie den Wert (oder in dem Fall die Liebe) entdecken. Cowboy und Indianer im Weltraum. Besonders wird dieser Film tatsächlich erst durch die bei der Veröffentlichung relativ neue 3D-Technik, die die einfache Geschichte in ein bildreiches Gewand kleidet und dem Kinozuschauer von damals dadurch ungeahnte, bisher nie so gesehene, visuelle Möglichkeiten eröffnet. Auf normale Sehgewohnheiten reduziert ist „Avatar“ dann doch nur Durchschnitt.

PS: Ich habe den Film übrigens damals nicht im Kino gesehen und kann daher nur vermuten, das er in 3D sehr viel besser wirkt.

Coming up next: Tag 29 – Welchen Film wolltest du schon immer sehen, bist aber bisher nie dazu gekommen? (Für diese Antwort habe ich leider keine Zeit. Na gut, vielleicht ja doch.)

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2 Antworten zu 31 Tage – 31 Filme: Tag 28

  1. bullion schreibt:

    Ich hatte den Film damals vor dem Hype im Kino gesehen und war hin und weg. Mit dem Erfolg kam ja auch, dass man den Film als „Cineast“ nicht mehr gut finden durfte – ich mag ihn dennoch weiterhin, wenngleich die Wirkung im Kino tatsächlich am stärksten war.

  2. Pingback: 31 Tage – 31 Filme: Tag 27 | Weltall. Erde. Mensch…und Ich.

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