Blogparade: Best On-Screen/-Page Chemistry (No couples)

Die Königin der Blogparaden ruft ihr Volk zu Beginn des Jahres zu einer Versammlung ein. Und angesichts des Themas der Parade mögen sich doch bitte alle paarweise zusammenfinden. Die besten zehn werden dann nominiert und vorgeführt. Also im positiven Sinne des Wortes. Meine Wenigkeit hat dann mal schnell die eigenen Favoriten in der linken Ecke des königlichen Ballsaales platziert. Zur Begutachtung freigegeben. Bitte schön…

C3PO und R2D2 (aus der Star Wars Filmreihe)

Irgendwie erinnert mich die Beziehung der beiden bekanntesten (noch!!) Droiden immer an dieses kleine Liedchen. Die beide kabbeln und streiten sich wie ein altes Ehepaar, verstehen sich aber immer auf Anhieb (kein Wunder, wenn man – so wie C3PO – gefühlt unendlich viele Sprachen spricht). Außerdem ist deren Wiedersehensfreude nach einer langen Trennung herzerweichender als bei vielen humanoiden Wesen.

Chewbacca und Han Solo (aus der Star Wars Filmreihe)

Bleiben wir doch gleich mal im Star Wars Universum. Denn diese zwei Exemplare sind auch untrennbar miteinander verwoben. Es gibt wohl nur wenige Szenen, wo nicht beide als Duo zu beobachten sind (erzwungene Trennungen einmal aussen vor gelassen). Und spätestens nach dem neuesten, siebten Film der Reihe, dürfte allen klar sein, das dies die wohl größte Bro – Liebe aller Zeiten und Universen ist.

Arya und The Hound (aus der Serie Game of Thrones)

Hier stimmt die Chemie auf eine andere Art und Weise. Aryas erst ungewollte, dann aber doch (aufgrund des geschaffenen Vorteils) gewollte Vereinigung mit The Hound, führt zu einigen knisternden Momenten. Knisternd vor Hass. Beide bedingen sich gegenseitig und bleiben daher zusammen. Beide wissen aber, das es nur eine Zweckgemeinschaft ist, die sich bei Erreichen des Zieles schnell wieder in Luft auflöst. Beide werfen sich ständig großartige Sätze an den Kopf. Sozusagen verbale, tödliche Beleidigungen. Es ist ein riesiger Spaß dabei zuzuschauen. 🙂

Leon und Matilda (aus dem Film Leon – Der Profi)

Verkehrte Welt. Bei diesem Paar hat man immer das Gefühl einem Kind und einer Erwachsenen zuzuschauen. Ja richtig. Einer. Denn eigentlich ist die Teenagerin Matilda die reifere Person als der etwas tumbe Leon. Ihre Beziehung hat Mutter-Sohn ähnliche Bezüge. Doch wenn es hart auf hart kommt (und das kommt es in dem Arbeitsmetier von Leon zwangsläufig) ist er der Held, der die Prinzessin vor dem Bösewicht rettet. Immer dann gibt es leicht erotisierende Tendenzen zwischen den beiden. Brisant, vor allem aufgrund des Alters von Matilda. Aber auch irgendwie elektrisierend, weil nie die Grenze überschritten wird.

Lorelai und Rory Gilmore (aus der Serie Gilmore Girls)

Die Beziehung liegt in den Genen verankert. Mutter und Tochter im Doppelpack sind für jede sonst noch involvierte Person eine Herausforderung sondergleichen. Die verstehen sich blind, reden ohne Punkt und Komma, können sich aber auch mal so richtig fetzen, um dann umso intensiver die Reunion zu zelebrieren. Die Gilmores sind anstrengend, extrem anstrengend, aber auch so extrem unterhaltsam.

Arthur Dent und Ford Prefect (aus dem Buch Per Anhalter durch die Galaxis)

Wenn ein Ausserirdischer nur den einen, total unbedeutenden, Menschen von einem Planeten, der sowieso nur mit ‚Größtenteils harmlos.‘ zu titulieren ist, rettet und den Rest der Menschheit dem Schicksal ausliefert, muss das einfach Liebe sein. Irgendwie so eine Art Sam-und-Frodo-im-Weltraum-Liebe. Die Kombination aus welt(raum)gewandtem Ford Prefect (der zumindest so tut, als ob er Ahnung von allem um sich rum hätte) und einem völlig ahnungslosem Erdling (der aber clever genug ist, schnell dazuzulernen) passt in die skurrile, abstruse, wirre Story, wie ein Handtuch in die Hosentasche. Und ja, ich meine es so, wie ich es sage. 😉

Legolas und Gimli (aus Der Herr der Ringe Filmtrilogie)

Apropos Sam und Frodo. Ein elbisch-zwergisches Paar ist in Anbetracht der Historie beider Völker durchaus die wohl größte Überraschung in Mittelerde. Anfänglich mag man sich nicht sonderlich. Aber gemeinsame Ziele und die sich auf diesem Wege befindlichen, wegzuräumenden Hindernisse, lassen beide in ewiger Freundschaft zusammenschweißen. Da zückt der eine schon mal zur Rettung des anderen den Bogen oder wahlweise die Axt. Außerdem ist die sportliche Wette, wer mehr Orks auf dem Gewissen hat, immer wieder für den einen oder anderen amüsanten Dialog gut. Legolas und Gimli sind das ungewöhnlichste, funktionierende Paar im tolkienschen/jacksonschen Kosmos.

Marty McFly  und Doc Brown (aus der Back to the Future Filmtrilogie)

Man könnte bei dem Altersunterschied ja annehmen, das es sich hierbei um eine Vater-Sohn-Beziehung handeln müsste. Aber der jugendlich-spleenige, professoral-agierende Doc Brown ist das perfekte Beispiel des ‚Kind im Manne‘. Die Zeitmaschine ist zwar auf der einen Seite seine wissenschaftliche Errungenschaft, auf der anderen Seite aber auch ein Spielzeug – ein Matchboxauto. Und Marty ist sein bester Kumpel, mit dem er Pferde stehlen könnte. Oder wahlweise auch Almanachs. Je nach Situation. In Kombination entstehen dabei Momente, wie sie bei jeder normalen Jungensfreundschaft vorkommen: lustige, traurige, peinliche, abenteuerliche, verschwörerische, chaotische… In Summe: das perfekte beste Freunde Paar.

Helene Hanff und Frank Doel (aus dem Buch 84, Charing Cross Road)

Aus einer rein geschäftlichen Kontaktaufnahme entsteht über Jahrzehnte eine enge Brieffreundschaft zwischen der passionierten, antiquarische Bücher sammelnden Ms. Hanff aus New York und dem Buchhändler Mr. Doel aus London. Einem Paar, das sich aufgrund widrigster Umstände niemals persönlich treffen wird. Das sich aber allein durch die Magie der Worte und der gemeinsamen Liebe zu Büchern versteht und kennt und trotz des Ozeans dazwischen eng verbunden ist.

Rose Tyler und The Doctor (aus der Serie Doctor Who)

Das Paar, das der wahren Vereinigung am nächsten kommt, es aber am Ende doch nicht schafft. Die Paarchemie zu Beginn – als Begleiterin des neunten Doctors – ist dabei noch eher dem Abenteuer geschuldet und mehr ein freundschaftliches Verhältnis. Doch im Verlauf der Reisen mit dem zehnten Doctor entspinnt sich aus der Freundschaft doch der Versuch einer Liebe. Natürlich vorrangig von Rose’ Seite, da der Doctor nicht lieben kann. Zumindest dachte er das. Die finale Folge zwischen beiden widerlegt dies dann eindeutig. Doch ein richtiges Paar werden beide nie. Es knistert aber mitunter ganz gewaltig.

Knistern ist das Stichwort. Im Ballsaal der Königin der Blogparaden knistert das Feuer und die Musik spielt auf. Dann mal ab auf die Tanzfläche. Auf zum Paartanz. Das sieht bei einigen bestimmt ganz lustig aus…

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17 Antworten zu Blogparade: Best On-Screen/-Page Chemistry (No couples)

  1. vanessaaaxx schreibt:

    Gute Auswahl .. Lorelai und Rory mag ich auch sehr gerne. Ein super Mutter – Tochter Gespann.

  2. Nummer Neun schreibt:

    An der Liste arbeite ich auch grade und ich kann sagen… wir werden Überschneidungen haben 😉

  3. singendelehrerin schreibt:

    Arthur und Ford – natürlich! 🙂 Eh schön, dass du auch zwei „Paare“ aus Büchern dabei hast. Ach, und Arya und The Hound fand ich in den Büchern auch richtig stark. Die Serie habe ich ja Mitte der 2. Staffel abgebrochen. Die zwei Nennungen aus Star Wars unterschreibe ich auch sofort!

    Schöne Liste – die Königin dankt! 🙂

    • Stepnwolf schreibt:

      Bitte sehr *verbeug*
      Ja, Arya und The Hound sind in beiden Medien ein tolles Paar. Hab mich immer köstlich amüsiert, wenn die beiden aufgetaucht sind. 🙂

  4. Cathrin Rubin schreibt:

    Tolle Paarungen!

  5. bullion schreibt:

    Ah, wie konnte ich Léon und Matilda nur vergessen? Eine sehr schöne Liste. Auch Arya und the Hound haben sich einen Platz verdient. Tolle nicht allzu offensichtliche Paarungen. 🙂

  6. friedlvongrimm schreibt:

    Legolas und Gimli sind soooooo toll!!!!

  7. Frau Margarete schreibt:

    Tolle Liste, da sind ein paar Übereinstimmungen zu meiner dabei 🙂

    C3PO und R2D2 – ich gestehe, die sind mir gar nicht eingefallen. Warum nicht? Sie sind einfach super zusammen, schön dass sie auf deiner Liste stehen.
    Über Arya und The Hound habe ich auch nachgedacht, aber für meine Liste hats dann doch nicht gereicht… die Tatsache, dass es eben nur eine Zweckgemeinschaft ist, stand da für mich in diesem Fall im Weg.

    Deine Beschreibung zu Leon und Mathilda finde ich sehr treffend, so habe ich das ehrlich gesagt noch nicht gesehen. Passt aber genau.

    • Stepnwolf schreibt:

      Hab grad mal deine Top 10 gelesen. Da haben wir tatsächlich einige Übereinstimmungen. 🙂 JD und Turk habe ich übrigens komplett vergessen, dabei gehören die in so eine Liste eigentlich definitiv mit rein.
      Zu Leon und Matilda: Für mich war das schon immer so eine Mutter-Sohn Beziehung, weil Matilda für ihr Alter einfach schon so ungemein reif ist. Wie würde man ansonsten auf die Idee kommen Profikillerin zu werden? 😉

  8. An schreibt:

    Also Rose und der Doctor sind toll zusammen – allerdings ist mir das dann doch schon zu viel Liebe, als dass ich die beiden in meine Liste mit hineinnehmen würde, so verliebt wie die beiden sind 😉

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