52 Schlüsselwörter: Eine Film-Challenge I

52-Keywords

Da habe ich mich jetzt also doch noch dazu durchgerungen. Obwohl der Januar schon passe ist und somit die ersten fünf Worte dieser Challenge von Hotaru schon längst ad acta gelegt wurden, schiebe ich sie nunmehr der Vollständigkeit halber (und nach kurzem Diskurs mit der werten Frau Lehrerin) nach, bevor in einem weiteren Beitrag dann die aktuellen Worte des Februars genutzt werden sollen. Nun denn. Die Worte im Januar lauteten: Mutter, Keller, Suche, Boot und Geist. Den Begriffen sollen thematisch passende Filme zugeordnet werden. Bei mir beruht dies zumeist auf Spontanität. Dies sind die fünf Filme zu den fünf Wörtern:

1. Mutter: Bharat Mata von Mehboob Khan (1957)

Erzählt wird die Geschichte einer Mutter und ihrer Kinder in der indischen Provinz. Zu einer Zeit als Armut und das Patriarchat die Gesellschaft Indiens prägte (nicht, das sich dies in den vergangenen 60 Jahren grundlegend geändert hätte). Die Mutter, die alles für ihre Familie tut, um sie zu beschützen, zu ernähren, zu belehren. Der Film ist natürlich gleichzeitig eine Metapher auf das damalige Indien, nicht zuletzt aufgrund des Filmtitels. Bharat Mata ist Hindi für Mutter Indien und somit die Personifizierung der Nation. Die filmische Familie dient dementsprechend als Projektion der indischen Nation als Ganzes.

2. Keller: The silence of the lambs von Jonathan Demme (1991)

Im Horrorfilmgenre ist der dunkle, spinnweben-verseuchte, modrig-riechende Keller gern genommenes Stilmittel. Eingeprägt hat sich der Keller aber bei mir vor allem auch durch Das Schweigen der Lämmer. Als Ort der Verwahrung, als Ort der Angst, als Ort des Showdowns.

3. Suche: Raiders of the lost Ark von Steven Spielberg (1981)

Indy ist ständig auf der Suche. Mit seinem ersten Abenteuer beginnt die unendliche Geschichte der Suche nach unauffindbaren archäologischen und historischen Gegenständen. Und solange ihm keine Schlangen oder Nazis in die Quere kommen, findet Dr. Jones auch die unauffindbaren Dinge dieser Welt.

4. Boot: Life of Pi von Ang Lee (2012)

Ja, natürlich ist Das Boot der erste Gedanke bei diesem Begriff. Aber das wäre zu einfach. Life of Pi ist mir außerdem noch sehr viel frischer in Erinnerung und daher bootsmäßig mein Favorit. Trotz tierischer Begleitung in Form eines nicht ganz so handzahmen Tigers. Aber ein Bootsausflug mit Tiger hat was. Ich weiß nur noch nicht genau, was.

5. Geist: Scrooged von Richard Donner (1988)

Die Geister, die ich rief ist eine der diversen filmischen Umsetzungen von Charles Dickens’ Weihnachtsgeschichte. Und neben der Muppet-Version eine meiner liebsten. Das liegt vor allem auch an Bill Murray als Ebenezer Scrooge (hier heißt er allerdings Frank Cross). Ein schöner Spaß, den man sich immer wieder anschauen kann.

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9 Antworten zu 52 Schlüsselwörter: Eine Film-Challenge I

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  6. Cathrin Rubin schreibt:

    Bei Boot hatte ich den gleichen ersten Gedanken!

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