Die AudioVision zum Monat

Helau. Alaaf. Und so und überhaupt. Endlich ist das olle Kamelle-Werfen wieder vorbei. Der  F E B R U A R  hatte auch ohne diesen Schabernack genug Kamellen auf Lager.

+++ Newsticker +++ Newsticker +++ Newsticker +++ Newsticker +++

Zum Beispiel in Form von Personen a la Frau Petry oder Frau von Storch. Schießen und erschießen lassen lautete das Motto der Spaßpartei, ääääh Pardon, Besorgte Bürger Partei AfD im Februar. Aber glücklicherweise war das ja alles nur ein verbaler bzw. verklickter Ausrutscher. Kann vorkommen. (An dieser Stelle bitte den obligatorischen Karnevalstusch einfügen! Danke.) Solange man nicht doch noch irgendwann den Karnevalspanzer zu einer einsatzbereiten Waffe umfunktioniert, sollten die Flüchtlinge auch weiterhin sicher vor physischer Bewaffnung sein. Was die psychische Belastung anbelangt, sieht es da allerdings nicht ganz so gut aus. Besonders für die Neuankömmlinge in dem wunderschönen sächsischen Örtchen Clausnitz. (Man beachte bitte die korrekte s-Schreibweise! Danke.) Die dortigen Bewohner würden sich gerade sicher liebend gern nicht in der Sächsischen Schweiz, sondern eher in der richtigen Schweiz befinden. Die mit den Volksentscheiden. Denn dort – in unserer kleinen schnuckligen Alpenrepublik – da ist man mit dieser ganzen Völkerwanderung auch nicht so ganz zufrieden und berief das eigene Volk zur Abstimmung ein. Direkte Demokratie kann Spaß machen. Muss aber nicht.

Spaß macht auch Physik. (Habe ich mir sagen lassen.) Insbesondere dann, wenn es mal wieder etwas zu beweisen galt, was dann auch geschah. Wie die Sache da mit den einsteinschen Gravitationswellen – Dingsbums – Irgendwas. Na, ihr wisst schon. Das mit Dimensionen und schwarzen Löchern und diesen ganzen Physik-Karnevals-Brimborium. Versteht zwar außer dem ollen Kamellenschmeißer Albert ‚e ist gleich mc quadrat‘ Einstein sowieso niemand, aber eine Sensation ist es dennoch. Was wir damit anfangen, weiß ich allerdings auch nicht. Vielleicht könnte man ja überflüssiges Parteienmaterial (Man möge an diesem Punkt bitte an die AfD denken! Danke.) so kamellemäßig mit einem lauten Karnevalsruf in solch ein schwarzes Loch werfen? Wäre bestimmt lustig. Und man könnte im Nachhinein ja einfach behaupten, das wäre ein Ausrutscher gewesen. Soll nicht wieder vorkommen. Indianerehrenwort!

 +++ Egoticker +++ Egoticker +++ Egoticker +++ Egoticker +++

Ich. Moi. Meine Wenigkeit hat diesen Monat wieder viel bei euch, der erhabenen Bloggergemeinschaft, meist heimlich, manchmal mit lautem Knall gelesen. Und ist dabei hier – ja genau hier – auf einen schönen kleinen Kurzfilm gestossen, den ich der werten, gerade diesen Beitrag konsumierenden Leserschaft (In diesem Augenblick möge man sich ein penetrantes, winkendes Huhu vorstellen! Danke.) ans verzückte Herz legen möchte:

+++ So ruhet denn in Frieden +++

Dieser Monat ist mit einigen bewundernswerten, intelligenten und charmanten Personen nicht gerade zimperlich umgegangen. Deshalb beklagen wir unter anderem den Verlust des wohl letzten großen Universalgelehrten unserer Tage, Monsignore Umberto Eco. (Den ich für sein latein-verseuchtes, aber dennoch großartiges Werk Der Name der Rose immer verflucht habe und den ich für sein wunderbar versponnenes Buch Baudolino immer geliebt habe.) Wir trauern ebenso um den smarten, redegewandten, kritisch-reflektierenden Roger Willemsen. Und wir verabschieden den Freund und Wegbegleiter und Erklärbär aller Kinder, den Latzhosen-tragenden Peter ‚Löwenzahn‘ Lustig. Das ist wahrlich nicht lustig, was in diesem noch jungen Jahr schon von dieser Welt gegangen wurden ist. 😦

„Wenn wir das Leben schon nicht verlängern können, können wir es doch verdichten.“ (Roger Willemsen)

+++ Der Ohrwurm des Monats +++ Der Ohrwurm des Monats +++

Von ver-dichten zu Ge-dichten. Gesungenen Gedichten. Man nennt sie auch landläufig Lieder. Mein Ohrwurm des Monats schlich sich leise von hinten an, nachdem er einige Umwege in Kauf nahm. Und das kam so: Zuerst hörte ich in Vorfreude auf das Anfang März erscheinende neue Nada Surf Album die älteren. Stolperte dabei auf If I had a Hi-Fi über die Coverversion vom Depeche Mode – Werk Enjoy the silence, das mich zu diesem kurzen Beitrag inspirierte. Lauschte auf dem gleichen Album Evolution und wühlte mich im youtubischen Stil zum Original durch. Et voila! Der Ohrwurm war da…

So. Damit wären wir dann mal am Ende angelangt.

„Ihr könnt dann jetzt abschalten.“ (Peter Lustig)

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