6 Bücher für 2016

Das jedes Jahr kursierende, allseits beliebte Bücher-Stöckchen macht auch vor dem Jahr 2016 nicht halt. Mittlerweile ist auch schon wieder Anfang März. Zwei Monate Lesezeit sind bereits verflossen. Aber es bleiben ja noch zehn Monate intensives Buchstabentraining übrig. Der werte Bullion verschafft mir die Ehre sechs Bücher zu benennen, die sich dieses Jahr als mein Lesestoff heraus kristallieren (sollen). Fangen wir an…

Marc Eliot und Mike Appel – Down Thunder Road: The Making of Bruce Springsteen

Musik geht immer. Auch in Buchform. Ich war zwar nie der größte Fan von Bruce Springsteen, aber ein bisschen was über sein Leben zu erfahren, kann ja nicht wirklich schaden. Irgendwie muss dieser Mythos vom Boss – born in the USA – ja begründet sein. Schauen wir mal, ob das Buch da ein wenig Erhellung bringt.

Stephen King – Der Dunkle Turm: Schwarz

Irgendwann habe ich mal den fünften Band der Saga geschenkt bekommen (wieso auch immer nur diesen). Da es ziemlich unlogisch erscheint, mittendrin zu beginnen, werde ich mir nun doch mal Band 1 zulegen. Außerdem soll ja im kommenden Jahr eine Verfilmung anstehen. Demnach ist das vorherige Lesen der Reihe vielleicht gar nicht so schlecht. Zumindest gibt mir das jetzt mal endlich einen willkommenen Anlass.

Jules Verne – Dick Sand

Mein Ansinnen ist es ja, wenigstens immer ein, zwei Romane des geschätzten Jules Verne pro Jahr zu lesen. Und zwar die, die ich noch nicht kenne (was abseits der allseits bekannten Klassiker so ziemlich alle sind). Dick Sand ist einer davon auf der unendlich langen Liste.

Sarah Kuttner – 180 Grad Meer

Nach Mängelexemplar (das in diesem Jahr als Film in die Kinos kommt) und Wachstumsschmerz ist dies der dritte Romanstreich der smarten Frau Kuttner. Und auch wenn ihre Protagonisten immer weiblich sind und somit das Leserklientel ein wenig vorgegeben zu sein scheint, ließen sich die beiden Vorgänger locker-leicht fluffig lesen (auch für mich als Mann). Ich erwarte nicht weniger als unterhalten zu werden. Aber die werte Dame enttäuscht in der Hinsicht eigentlich nicht.

Leo Tolstoy – Anna Karenina

Ich kenne von ihm Krieg und Frieden (ja, gelesen!) und wollte es tatsächlich wagen auch dieses Werk wenigstens einmal in Buchform konsumiert zu haben. Als Film ist die Geschichte ja wohl bekannt und schon des öfteren verfilmt wurden. Zuletzt gesehen in der Version von Joe Wright und mit einer bezaubernden Keira Knightley in der Hauptrolle. Wird Zeit sich dem Original zu widmen.

George R.R. Martin – Das Lied von Eis und Feuer: Die Saat des goldenen Löwen

Teil 4 (in der deutschen Version) der Game of Thrones Saga. Band 1 bis 3 habe ich bereits gelesen und da die neue Staffel sich ja im April heranschleicht (diesmal vielleicht sogar inklusive Winter?), wird es Zeit die Lesung der Bücher fortzuführen. Beeilen muss ich mich ja nicht. Der Autor hält sich ja ebenfalls dezent zurück.

So. Sechs Bücher für das Jahr 2016. Wahrscheinlich kommen mir wieder andere dazwischen und ein Teil der hier aufgeführten harrt weiterhin einer Sichtung. Aber man sollte ja niemals nie sagen. Nominierungen gehen (wie immer bei mir) nicht raus. Wer sich bemüßigt fühlt, darf natürlich gern selbst sechs ausgewählte Literaturexemplare vorstellen. Und jetzt: Weiterlesen!

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8 Antworten zu 6 Bücher für 2016

  1. bullion schreibt:

    Jules Verne habe ich auch immer gerne gelesen, allerdings nur die großen, bekannteren Werke. Hätte ich auch einmal wieder Lust drauf… 🙂

    • Stepnwolf schreibt:

      Der ist auch nach so langer Zeit immer noch lesenswert. Gibt ja so Klassiker, die aus heutige Lesegewohnheit eher sehr unbequem zu lesen sind (ein Tolstoy gehört da sicher auch dazu), aber Jules Verne erscheint da irgendwie zeitlos. Mag vielleicht auch an seinen Themen liegen (zumindest bei den bekannten Büchern).

  2. Miss Booleana schreibt:

    Spannende Auswahl 🙂
    Aber denkst du wirklich, dass nur weil die Protagonisten in Kuttners Romanen immer weiblich sind, sie sich automatisch an Frauen richten? Stephen King hat zig Romane geschrieben, in denen Männer die Hauptcharaktere sind und ich kann mich trotzdem in sie hineinversetzen. Ist das für Männer so anders sich in eine Frau zu versetzen?

    • Stepnwolf schreibt:

      Zumindest ist es schwieriger, da Madam Kuttner natürlich mit ihrer Schreibweise und den behandelten Themen in ihren Büchern eher eine Frau anspricht und auch so spricht. Aber da der übergeordnete Handlungsfaden meist relativ universal zumindest ein bestimmtes Klientel oder Milieu bedient, lassen sie sich auch für einen Mann ganz gut lesen. Auch um euch Frauen mal wieder besser zu verstehen. (Nicht, das uns das jemals gelingen würde…) 🙂

  3. gerhard schreibt:

    Von „Schwarz“/Dark Tower nicht abschrecken lassen, viele haben nach dem ersten Teil aufgehört, weil sie es langweilig fanden (fand ich nicht), ab Teil 2 geht es aber erst richtig ab, Teil 1 ist so eine Art Prolog. Ich fand die Reihe genial (bin aber kein ausgewiesener Fantasy-Fan/Experte) .
    Viele Grüße,
    Gerhard

  4. Pingback: Sieben Bücher für 2017 | Weltall. Erde. Mensch…und Ich.

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