Die AudioVision zum Monat

April, April. Ist nur ein Scherz, dieser Artikel. Also sozusagen ein Scherzartikel. Wieso erinnert mich das jetzt eigentlich spontan hieran? … Na gut. War gelogen! Ihr seid hier richtig. Beim monatlichen Rückblick von meiner einer auf vielerlei. Und das ist nicht einerlei. Deshalb blicken wir kurz zurück. In den zurückliegenden  M ä r z.

+++ Newsticker +++ Newsticker +++ Newsticker +++ Newsticker +++

Der mit ein wenig Breaking Beck begann. Also Drogen in der Politik. In dem Fall bei einem Politiker namens Volker Beck und unter Zuhilfenahme einer Droge namens Crystal Meth. Ja, genau die! Von und mit Heisenberg und so. Viel Tohuwabohu um 0,6 Gramm. Zu viel. Also Aufregung, nicht Gramm. Too much kann man stellenweise auch beim US-Vorwahlkampf sagen. Insbesondere beim republikanischen Anwärter Donald Duck, äääh, sorry, Trump. Da möchte man am liebsten schnell mal rüberschwimmen und den Amerikanern zurufen: I’m so tired of you America. Aber die sind hoffentlich selbst schlau genug. Nehme ich mal an. Obwohl:

Wenn ich mir so meine Mitbewohner in diesem Teil der Erde, wo ich mich derzeit häuslich niedergelassen habe, betrachte, kann man schon daran zweifeln – vor allem in Anbetracht der Ergebnisse der Landtagswahlen – das genug Intelligenz und Reflexion in Bezug auf politische Entscheidungen vor Ort vorhanden ist, weil wenn eine Partei, die augenscheinlich nur populistisch polarisiert, nicht aber thematisch politisiert, auf Anhieb zweitstärkste in meinem Bundesland wird, irgendetwas nicht so ganz stimmen kann.

Woran erkennt man einen AFD Wähler? Er kann den vorherigen Schachtelsatz semantisch nicht vollständig erfassen. 😉 … So. Wo war ich? Hab’s vergessen. Schlimm, dieses Tagträumen. Fast so nervend wie Prokrastinieren. Nur ohne YouTube oder Facebook. Dafür mit der Macht der Imagination.  Eingebildet waren die Anschläge von Brüssel und Lahore leider nicht. Wieder einmal ging ein Aufschrei um die Welt (= unsere ‚zivilisierte, nach westliche Werten‘ geprägte) als U-Bahn und Flughafen in Brüssel erschüttert wurden. Weniger erschüttert war die Welt (= unsere ‚zivilisierte, nach westliche Werten‘ geprägte) als in Pakistan ein Selbstmordattentäter allein schon so viele Kinder mit in den Tod riss, wie die Gesamtopferzahl im EU-Stammland Belgien. Aber wir machen hier jetzt keine Rechnung auf. Trauer herrscht um jeden Toten. Nur die öffentliche Artikulation bewertet einige anders als andere. Apropos…

+++ So ruhet denn in Frieden +++

Der ‚fünfte Beatle‘ ist gestorben. Im  M ä r z. George Martin (ohne R.R. dazwischen) bestimmte als Musikproduzent maßgeblich die Karriere der besten Band der Welt (Verzeihung werte Die Ärzte!). Wir trauern um den Strippenzieher im Hintergrund ebenso wie um den Performer im Vordergrund, unseren deutschen Cicero mit Vornamen Roger. Ein Strippenzieher (im Fussball sagt man Spielmacher) war der große Johan Cruyff, der (obwohl er Holländer ist) ein Ausnahmespieler war und mit einem letzten tödlichen Pass auch von allen deutschen Fussballfans (obwohl er Holländer ist) gebührend geehrt werden soll. Geehrt (weniger verehrt) wurde auch Guido Westerwelle – umstrittener Politiker und politischer Streiter – der im hart umkämpften Finale leider als Verlierer vom Platz des Lebens gehen musste.

+++ Egoticker +++ Egoticker +++ Egoticker +++ Egoticker +++

Ich bin übrigens noch im Rennen. Also wird es auch weiterhin mehr oder weniger relevante, syntaktisch korrekte und semantisch plausible Artikel von mir geben. Kein Scherz! Das meine ich ernst! Wirklich! Auch wenn mich in den letzten Tagen die (unverhohlen) sehr schwere Männergrippe plagt, die extrem langwierig sein kann, werde ich mich hier an dieser Stelle nicht darüber beschweren und will auch keinerlei Mitleid erheischen. Wirklich nicht. Ehrlich. Äääääh, wo war ich? Schon wieder am Tagträumen…

+++ Der Ohrwurm des Monats +++ Der Ohrwurm des Monats +++

… und am Mitsummen und Mitwippen. Im  M ä r z  waren es drei Ohrwürmer, die mich länger begleiteten. Zuerst war da der hier, der sich abrupt einschlich und besonders aufgrund des kurzen, knackigen Endes hängen blieb. Dann schwirrte mir wieder die Titelmelodie der wundervollen Serie Transparent durch den Kopf, weil ich doch Klaviermelodien so sehr mag und weil ich mir (Wer hätte es geahnt?) die zweite, nicht weniger berauschende Staffel zu Gemüte geführt habe. Und dann war da noch meine Lieblingsband aus Minneapolis, die mit ihrem dritten Album United Crushers mal wieder ein kleines Stück musikalische Raffinesse in diese Welt entlassen:

Ihr seid entlassen!

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