Blogparade: „Sie mag Musik nur, wenn sie laut ist‟ – 10 Songs zum Aufdrehen

Diesmal ist unsere Blogparaden-Königin auf musikalischen Pfaden unterwegs. Wahrscheinlich hat sie auf der Hochzeitsfeier der letzten Blogparade zu viele Lieder zu laut gehört und wurde daher animiert mit folgendem Statement um die Ecke zu kommen:

Ich suche diesmal 10 Lieder, möglichst keine aktuellen Hits, bei denen ihr laut aufdreht, lauthals mitsingt oder die Tanzfläche stürmt.

Bei dieser Suche bin ich doch gern behilflich…

Starten wir doch gleich mit den Liedern, wo ich nicht nur laut aufdrehe, sondern auch lauthals mitsinge und (mitunter) undefinierte Tanzeinlagen fabriziere:

1. The Cranberries – Zombie

Einer meiner Alltime-Favorites. Wie sich die werte Dolores O’Riordan in Rage schreit, mit einer Inbrunst! Und dazu ein Lied mit politischer Aussage. Perfekt.

2. Alanis Morissette – Ironic

Bis heute gibt es ja diese wunderbar, sinnfreie Diskussion darüber, wie ironisch (oder eher nicht) die ganzen beschriebenen Situationen im Lied überhaupt sind (und zum Jubiläum gab es dazu eine gelungene humoristische Neuinterpretation). Aber das ist doch relativ egal, wenn man das Teil einfach nur aufdreht und mitkreischt. Achtung, geht los!

3. Oasis – Wonderwall

Wenn der eine da von den Gallaghers (nicht die aus der Serie) mit den Worten Today is gonna be the day that they’re gonna throw it back to you startet, bin ich dabei. Mittendrin! Bis zum Ende! Ist halt eine zeitlose Hymne, die zum Mitgrölen förmlich einlädt.

4. No Doubt – Don’t speak

Damn, was war ich damals verschossen in die fabulöse Gwen Stefani. Und dann dieser Song! Wenn es so etwas wie den perfekten Popsong gibt, dann kommt der hier ziemlich nah ran.

5. Madonna – Like a prayer

Laut aufdrehen, mitsingen und tanzen. Bei Like a Prayer gilt das für mich immer nur in Kombination. In gewisser Weise ist das wahrscheinlich mein Lieblingslied der Grand Dame. Amen!

Dann gibt es da das eine, das irgendwie nur dem wilden Herumspringen (bei überdrehter Lautstärke und unartikuliertem Gesinge) gewidmet ist:

6. Nirvana – Lithium

Das Teil rockt einfach! Wie so ziemlich alle anderen Songs auf Nevermind auch. Und doch ist der hier insgeheim mein Liebling auf der Scheibe.

Wird Zeit für einen Klassiker, den ich immer mitsingen muss, wenn er mir akustisch über den Weg läuft. Was eigentlich nur geschieht, wenn ich die dazugehörige, weltberühmte Vinyl mit der Banane auflege:

7. The Velvet Underground & Nico – All tomorrow’s parties

Nico mit ihrem traumtänzerischen, von der Welt losgelösten Gesang klingt bei diesem Lied noch um einiges melancholischer, in sich gekehrter, transzendenter. Ein Stück für jede zukünftige Party bis ans Ende der Weltentage. Wahrlich ein zeitloser Klassiker eines zeitlosen Albums.

Und das Stück hier kommt besonders gut bei geöffnetem Fenster. Damit auch die vorbeiflaniererde Menschheit etwas davon hat (und sich gleichzeitig wundert, was da wohl gerade in dieser Wohnung los ist):

8. Deep Purple – Child in Time

Schrei hier nicht so rum. Du bist nicht alleine. Gibt es irgendjemanden da draussen, der beim Gitarrensolo ruhig sitzen bleiben kann? Ich denke nicht.

Als Wolf kann ich nicht unbedingt tanzen (das überlasse ich dann doch lieber dem guten Kevin Costner). Aber die beiden folgenden Werke waren in der Vergangenheit ein Garant für einen Wolf on the Dancefloor:

9. Anne Clark – Sleeper in Metropolis

Zu einer Zeit entstanden als ich noch nicht dem Musikkonsum frönte, habe ich Anne Clarks  Musik jedoch später lieben und schätzen gelernt, gerade weil sie keine normale Künstlerin war und immer noch ist.

10. The Prodigy – Out of Space

Ich glaube ja, die waren tatsächlich nicht von dieser Welt. Weder die Jungs der Band, noch deren Musik. Aber halt immer extrem tanzbar. Stillsitzen geht nicht. I’ll take your brain to another dimension! Jepp, mach mal.

Fertig. Fix und… Das war jetzt doch alles ziemlich laut, ging mit Stimmenverlust einher und reicht bewegungstechnisch für den Rest des Monats. Was für eine Lehrerin warst du noch mal, werteste Blogparaden-Königin? Sport? 😉

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13 Antworten zu Blogparade: „Sie mag Musik nur, wenn sie laut ist‟ – 10 Songs zum Aufdrehen

  1. Aktion Morgenluft schreibt:

    Dass ich Anne Clark noch mal sehen/ hören würde! Über Nirvana brauchen wir nicht reden, wird in meiner Liste auch mindestens einmal vertreten sein. Schöne Liste.

  2. Mit drei Deiner Songs kannst Du mich echt um die Häuser jagen :))
    Lustig, von Madonna mag ich besonders diese alten ruhigen Songs wie „Like A Prayer“ oder „Live to Tell“ (da mag ich den Film mit Sean Penn „Auf kurze Distanz“ auch sehr gerne).
    Ja „Sleeping in Metropolis“ war der zweite Gassenhauer von Clark. Da waren immer alle auf der Tanzfläche 😀
    Prodigy…immer klasse wie auch Deep Purple!

  3. Corly schreibt:

    Huhu,

    wow, da ist echt tolle Musik dabei. Das meiste mag ich und vieles kenne ich auch.

    LG Corly

  4. gerhard schreibt:

    „All Tomorrows Parties“ gibt’s auch von den Buben im Pelz ;-)))
    Wünsche einen schönen Sonntag,
    Gerhard

  5. singendelehrerin schreibt:

    Ah, das ist doch mal eine Liste, die ich fast komplett unterschreiben kann! 🙂 Ich glaube, unserer Island-Reise steht musikalisch schon mal nichts im Weg… 😉 Von „Don’t speak“ gibt es sogar eine Aufnahme, auf der ich das Lied singe, von daher hätte das genauso gut auf meine Liste gepasst. Hach ja, „Like a prayer“ – das waren noch Zeiten! Bei Oasis‘ „Wonderwall“ denke ich ja immer, dass ich das Lied eigentlich nicht so gut finden sollte, weil die Gallaghers ja schon ein bisschen größenwahnsinnig und so waren/sind, aber das ist einfach ein Ohrwurm, den JEDER mitsingen kann.

    Schöne Liste – danke! 🙂

    • Stepnwolf schreibt:

      Bei Basis muss man halt die etwas seltsamen Gallaghers loslösen von den durchaus großartigen Songs, die sie fabriziert haben. Und ich versuche „Don’t speak“ noch immer mitzusingen, aber das will natürlich keiner hören. Verständlicherweise. 😀

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