Dies ist kein RÜCKblick.

Sondern vielmehr ein AUSblick.

Während sich alle Welt anlässlich dieses Jahreswechsels in Rückblicken des vergangenen Jahres ergeht, werde ich mich sogleich, ohne in Erinnerungen zu schwelgen, den zukünftigen Blogaktivitäten widmen. Schnelle Schlussstriche sind manchmal die besten. Also räumen wir gemeinsam mal in diesem, meinem Blog auf und wenden uns hurtig der Dinge, die da kommen mögen, zu.

Teasern, einfach nur teasern.

Ich habe eine Rubrik sanft und leise eingestampft (Die Audiovision zum Monat) und werde diese auf absehbare Zeit (also die Ewigkeit) auch nicht reanimieren. Dennoch soll ein wenig Zeithistorisches auch weiterhin hier herumschwirren, weshalb eine neue Rubrik – die auch schon seit ein paar Wochen hier ihren Platz gefunden hat – die alte ersetzt: Das Lied zum Sonntag. Mitunter wird es einige wenige Sätze gesellschaftlicher, medialer, politischer oder auch persönlicher Natur enthalten, stets garniert mit einem mir gerade im Ohr befindlichen Lied. Zum Sonntag eben.

Dann wird es in diesem Jahr jede Woche eine spezielle Filmrezension geben, die ganz im Zeichen der Frau – diesem unerreichten Objekt jedweder Begierde – stehen wird. Explizit der Frau hinter der Kamera. Jeden Mittwoch – dem Women Wednesday (Ich liebe Alliterationen!) – einen Film einer Regisseurin. Freut euch auf Werke von unter anderem Isabel Coixet, Susanne Bier, Sofia Coppola, Jane Campion, Kathryn Bigelow. Von gefühlt unendlich vielen Filmen deutscher Regisseurinnen wie Margarethe von Trotta, Doris Dörrie oder Maren Ade. Von Schauspielerinnen, die auch hinter der Kamera eine gute Figur machen (wollen): zum Beispiel Nicolette Krebitz, Natalie Portman, Angelina Jolie und Jodie Foster. Entdeckt – so wie ich – mir bis dato völlig unbekannte filmische Geschichten von Regisseurinnen namens Ana Lily Amirpour, Lola Randl, Mora Stephens oder Haifaa Al Mansour. Es ist spannend und gleichzeitig so wichtig gerade die Damen im Filmbusiness abseits der Schauspielerei zu porträtieren. 2017 wird und muss Platz dafür sein. 52 Wochen lang. #52FilmsByWomen

Was außerdem bleibt sind meine kurzen und knackigen Kritiken meiner konsumierten Filme, weil ich zum einen dadurch für mich selbst eine Art Filmhistorie erschaffe und rückblickend (dann doch noch dieses Wort) mich dem einen oder anderen Werk noch einmal versichere und ich zum anderen zu glauben meine, das diese Rubrik auch bei meinen werten Lesern (also ihr da) ganz gern verinnerlicht wird. (Korrigiert mich, falls ich falsch liege.)

Und dann ist da noch diese Idee.

Ich nenne es ein Jahresprojekt, da ich gern alle daran ein Jahr lang beteiligen möchte. Denn es liegt mir am Herzen mehr über euch begeisternde Blogvirtuosen zu erfahren. Und zwar mehr eigen Verfasstes, mehr eigen Geschaffenes (fernab von der Meinung über politische Weltlagen und mediale Schieflagen und vice versa). Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, das so ziemlich alle Blogger in irgendeiner Form eigene Kunst erschaffen (haben) (und manche präsentieren Teile davon ja bereits auf ihren Blogs): Gedichte, Geschichten, Fotografien, Kunstwerke (visuell, auditiv, wie auch immer). Und ich gehe davon aus, das es darunter kleine Passagen, Ausschnitte, Lieblingsbilder, mitunter auch vollendete Werke gibt, die es wert sind, geteilt zu werden, weil ihr sie für teilenswert erachtet.

Nennen wir dieses Jahresprojekt spontan (Okay, so spontan dann doch nicht, weil die Idee schon länger in meinem Kopf vor sich hin grübelt.) einfach MAgical Moments, LYrical Lines and POetic Pieces (Hatte ich erwähnt, das ich Alliterationen mag?). Alles darf, nichts muss! Präsentiert eure Lieblingsstücke lyrischer, poetischer oder einfach nur magischer Form. Vertwittert, verbloggt, vervlogt, verfacebookt, verinstagramt, vertumblrt, verpodcastet … ach verteilt sie einfach! Vergesst dabei aber nur eines nicht: Setzt bei Twitter immer den einen, gleichen Hashtag (danach könnt ihr verlinken, wie es euch beliebt)! Denn so sammeln wir Alles an einem Ort. Über ein Jahr. Als Gesamtprojekt.

Welchen Hashtag fragt ihr? Den hier: #olympa

Und wer herausfindet, warum gerade diesen, kriegt einen Applaus von mir und wird in den Olymp aufgenommen. Und zwar in den Olymp A, nicht B oder C. 😉

Ich bin gespannt, ob und wie sich #olympa entwickelt. Lasst es mich wissen, entweder hier oder bei Twitter unter @DerStepnwolf

So, genug AUSblick für heute. Ich RÜCK mal AUS und wünsche derweil uns allen ein spannendes und ereignisreiches Bloggerjahr 2017!

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6 Antworten zu Dies ist kein RÜCKblick.

  1. bullion schreibt:

    Schöne Pläne! Da freue ich mich schon sehr davon zu lesen, speziell von den #52FilmsByWomen. Super!

  2. friedlvongrimm schreibt:

    Tolle Idee, aber wie kannst du mir das antun, wenn ich doch gerade dabei bin die Social Media Accounts wieder einzustampfen etc.? Maaaaaaaann…und danke für die kommende Inspiration in den kommenden 52 Wochen. Ich freue mich. ❤

  3. Miss Booleana schreibt:

    Mensch, das ist ja spannend – soviel Neues. Den Women Wednesday bzw. #52FilmsByWomen finde ich natürlich besonders lobenswert 😉 Versuche das ja in 7eme art bei mir auch immer mal zu berücksichtigen, die Frauen im Filmgeschäft.

  4. Pingback: #olympa: Der Traum | Weltall. Erde. Mensch…und Ich.

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