Das Lied zum Sonntag

Werte Gemeinde,

die zurückliegende Woche wurde in deutschen Landen zelebriert. Nein, nicht aufgrund einer neuen Regierung (Jamaica muss warten), sondern natürlich der Einheitstag. Und wenn man sich vor Augen führt, das es damals in den unruhigen Zeiten aufgrund von Demonstrationen zu einem Zusammenbruch sowohl eines Staates als auch einer ganzen Ideologie kam, müssen wir die so friedliche Wende aus historischer Sicht umso mehr schätzen, wenn man sich die Umschwungversuche anderer Länder und Regionen ansieht – zuletzt in Spanien.

Während es dort zwar um eine Trennung und nicht um eine Vereinigung geht, haben derlei Demonstrationen und Referenden im Kern einen Punkt immer gemeinsam: die Freiheit von irgendetwas, sei es eine Zentralregierung oder einfach nur die persönliche. Und die ist unabhängig vom bestehenden politischen System zumeist nicht gewaltfrei und ohne Verluste zu erreichen. Umso mehr muss man die unblutige, friedliche deutsche Revolution von vor nunmehr bereits 28 Jahren hervorheben. Es hätte alles anders kommen können, wenn die entscheidenen Stellen und Personen nur ein wenig nervöser reagiert hätten. Seien wir froh, das dem nicht so war. Und hoffen wir, das auch in Spanien am Ende die Vernunft siegt.

Auf allen beteiligten Seiten.

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