Das Lied zum Sonntag

Werte Gemeinde,

Macht und Vormachtstellungen sind seit Anbeginn der Zeit Faktoren, die zu Aktionen führen, deren Konsequenzen nicht immer als positiv bezeichnet werden können. Eine höhere Machtposition sein eigen zu nennen, sollte eigentlich dazu führen zum einen produktiver – da unabhängiger – zu arbeiten, um das jeweilige Ziel zu erreichen und zum anderen den ‚Untergebenen‘ mit Vorbildfunktion voranzugehen, um sie dadurch zu motivieren. Das Gute im Menschen lässt uns davon ausgehen, das Macht effektiv und zum Wohle aller genutzt wird.

Die Geschichte hat uns jedoch gelehrt, das Macht leider viel zu oft den persönlichen Interessen und eigenen Ideen dient und somit mißbraucht wird. Egal, ob politische, intellektuelle, soziale, ökonomische oder kulturelle Macht – durch alle Zeitalter zieht sich der Faden von Machtmissbrauch. Und auch in der Gegenwart nutzen Personen an relevanten Positionen ihre Macht aus, um individuelle Ziele zu erreichen. Ein Produzent wie Harvey Weinstein ist da nur ein Beispiel von vielen, wenn auch momentan das medial prominenteste. Erschreckend ist immer nur die (angebliche) Ahnungslosigkeit der den Mächtigen nahestehenden. Man möchte spontan eine Utopie erträumen und daher einen der großen deutschen Lyriker zitieren:

Keine Macht für niemand!

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