Das Lied zum Sonntag

Werte Gemeinde,

in der Vergangenheit liegt das Wahre. Es sitzt da – ruhig und still – und starrt dich an. In all seiner Pracht und Schönheit. Dieses Wahre hat sich den Anspruch verdient wahr zu sein, weil die Vergangenheit bereits manifestiert und abgeschlossen ist, also wahr sein muss.

Aber wie wahr kann eine Vergangenheit sein, die sich nur aus den Erinnerungen speist, die in der Gegenwart reifen? Die durchzogen sind mit Gedächtnislücken und Gedankenlöchern. Erinnerungen, die sich nur jeder selbst zurechtlegt und deshalb als wahr anerkennt.

Die Vergangenheit ist so wahr, wie wir sie selbst erinnern. Und manchmal gibt es Personen, die sich der gleichen Vergangenheit vergegenwärtigen. Weil sie ebenfalls dort waren. Zu jenem Zeitpunkt. An jenem Ort. In Zeit und Raum. Mit Dir.

In dieser Vergangenheit liegt das Wahrhaftige! Es liegt dort in all seiner Pracht und Schönheit.

Neben Dir. 

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