Kurz und knackig: Die Flimmerkiste Februar 2020

Sie nannten ihn Spencer (2017)

Eine wunderbare kleine Fan-Hommage an ein Schauspielerphänomen mit schlagkräftiger Wirkung auf eine ganze Generation. In Szene gesetzt als Roadtrip zweier gänzlich verschiedener Menschen, deren Leidenschaft für Bud Spencer die einzige Gemeinsamkeit zu sein scheint, die sich mit dem Ziel ihr Idol ausfindig zu machen auf eine Odyssey durch Europa begeben und auf dem Weg alte Kollegen des Schauspielers treffen. Für alle Fans des plattfüßigen Brummbären mit dem großen Herzen und der noch größeren Hammerfaust ist ein vergnügsames, zweistündiges in Erinnerungen schwelgen vorprogrammiert. Denn im Kern ist diese Dokumentation genau für jene Spencer-Jünger (wie mich auch) gemacht.

Battle of the sexes (2017)

Ein klassisch gedrehter Film in konservativer Erzählweise über ein wahres Ereignis. Mit Emma Stone als gegen das Tennis-Establishment revoltierende Sportlerin und dem machohaft-arrogant überkandidelten Steve Carrell als Gegenspieler zwar durchaus gelungen besetzt, kommt bei Battle of the sexes aber aufgrund der doch sehr harmlos-zurückhaltenden Inszenierung dennoch nur selten Spannung auf. Dabei bietet die Figur der Billy Jean King sowohl sportlich als auch privat eigentlich genug Potential, um für ausreichend Zündstoff zu sorgen. Reicht jedoch nicht für Wimbledon, nicht mal für die Qualifikation.

John Wick: Chapter 3 – Parabellum (2019)

Die Kämpfe sind – wie in den vorangegangenen Teilen auch – extrem professionell choreografiert. Man merkt genau in diesen Momenten, dass ein ehemaliger Actionstuntman, der sein Handwerk versteht, auf dem Regiestuhl sitzt. Dafür, dass die Story selbst für den berühmten Bierdeckel zu dünn ist, zieht sich Parabellum aber dann doch ganz schön. Auch Teil 3 der John Wick – Saga hat mit Keanu Reeves zwar einen konstant coolen Protagonisten und macht immer noch kurzweilig viel Spaß, ist meines Erachtens nach aber nun definitiv zu Ende erzählt und sollte daher mit der Geschichte abschließen. Nur leider lassen die letzten Szenen das Gegenteil vermuten.

Im Kino gab es im Februar zwei Werke zu bestaunen, die ich unter anderem in meiner Rubrik Die k.u.k.-Monarchie näher beleuchtet habe. Daher bitte für nähere Informationen auf den jeweiligen Filmtitel klicken.

Jojo Rabbit (2019)

Richard Jewell (2019)

Birds of Prey (2020)

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