Media Monday #510

Ostermontag. Ihr habt mittlerweile sicher alle Eier gefunden und somit nun Zeit für den Media Monday. Dann wolln ma mal.

1. Mein liebstes Leinwand-Duo ist Bud Spencer und Terence Hill, einfach weil mit den beiden sehr viele Kindheits- und Teenagerzeit-Erinnerungen verbunden sind und auch heute noch ab und an zur sonntäglichen Unterhaltung ein Film ihres großen Oeuvres durchaus unterhaltsam sein kann.

2. Von den zahlreichen Serien-Neustarts hat mich Calls auf AppleTV besonders positiv überrascht, denn die Erzählform und die visuelle Umsetzung sind schon sehr innovativ, auch wenn es sich – wie ich nun weiß – ’nur‘ um die Adaption einer französischen Serie handelt.

3. Ein Film fernab vom Mainstream, der mich schwer begeistert hat, könnte zum Beispiel dieser hier sein. Aber im vergangenen Jahr gab es davon auch noch einige mehr.

4. Kristen Stewart gehört auch zu den ewig Unterschätzten, schließlich wird die werte Dame noch immer (und wohl auf ewig) mit der unsäglichen Twilight-Saga verbunden bleiben. Die ich im übrigen als einzigen filmischen Output von Ms. Stewart bisher noch nicht gesehen habe. Es war immer zu wenig Alkohol im Haus. 😉

5. Man kann sich ja leicht und schnell überfordert fühlen bei dem Wust an Neuerscheinungen, Sehenswertem, Empfehlungen und so weiter und so fort. Ich für meinen Teil lasse mich davon nur sehr selten anstecken und schaue momentan zum Beispiel lieber ältere Serien, wie Orphan Black oder Friends.

6. Wäre es nicht genial, wenn es noch die ganze Woche Osterfeiertage gäbe? Dann müsste ich nicht arbeiten und könnte den ganzen Tag mit meiner Freundin abhängen.

7. Zuletzt habe ich einen kurzen Osterbesuch bei meinen Eltern gemacht und das war auch verbunden mit dem Herumstromern in einem alten, leer stehenden Haus, weil die singende und sehr viel fotografierende Lehrerin ja gern lost places ablichtet. Aber ich gehe stark davon aus, dass es dazu auf ihrem Blog noch etwas zu sehen geben wird. 😀

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Das Lied zum Sonntag 14/2021

Werte Gemeinde,

ich sag mal so…

Frohe Ostern!

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Kurz und knackig: Die Flimmerkiste März 2021

Hitchcock (2012)

Chapeau Anthony Hopkins. Tolle Darstellung des Regiemeisters Alfred Hitchcock. Sacha Gervasi leistet zum einen Fanservice für alle Filmjünger des großen Suspense Zampano und zum anderen für Freunde seines Klassikers Psycho. Hitchcock ist dabei weniger ein Biopic als eine Dokumentation im fiktionalen Gewand über die Entstehung des Meisterwerks mit der unvergessenen Duschszene. Gleichzeitig ist es ein Plädoyer für die starke Frau an Hitchs Seite (Helen Mirren wie immer in Bestform), ohne die auch ein Ausnahmeregisseur mitunter an seine machbaren Grenzen gelangen würde. Um das optimale Seherlebnis zu erhalten, ist es allerdings unumgänglich Psycho zu kennen. Aber wer tut das nicht?

Swallow (2019)

Swallow lebt vor allem durch die intensive Performance von Haley Bennett, die der am Pica-Syndrom leidenden Hunter eine tiefe, traumatische Charakterisierung verpasst. Insgesamt ist der Film sehr ruhig und leise erzählt, viel wird über die visuelle Ebene und das mimische Spiel der Akteure vermittelt. Diese bedächtige Art kommt mitunter etwas erzwungen daher, so dass man sich dabei ertappt, gelangweilt einen emotionalen Ausbruch zu erwarten. Der dann auch immer kurz und punktiert auftritt. Regisseur Mirabella-Davis zeichnet ein sanftes Bild seiner Protagonistin, gibt ihr aber auch Momente der emanzipatorischen Entfaltung, die sich sonst im Lebensumfeld von Hunter nur schwer Bahn brechen können.

Ab diesem Jahr gibt es hier eine kleine Neuerung, denn ich werde fernab von den gesehenen Filmen des Monats auch immer die im Monat abgeschlossenen Serienstaffeln aufführen. Nicht immer mit großen Worten. Aber aus statistischen Zwecken. Geht also los.

>> Staffelfinale <<

  • Calls (Staffel 1)

In der Erzählform experimentell, da keine Spielszenen. Die Geschichte, die zuerst zusammenhanglos erscheint, baut sich allein durch die Telefongespräche zwischen verschiedenen Personen auf. Wirkt wie ein Sog, dem man schwer entkommen kann und zieht einen aufgrund der Erzählweise schnell in den Bann.

  • Staged (Staffel 1 und 2) >> beendet??

Sir Michael Palin ist sich sicher: David Tennant und Michael Sheen (oder anders rum) sind nicht witzig! Kann man diesem Urteil mißtrauen? Sollte man unbedingt! Diese Pandemie-Serie ist großes Kino an kleinem Computerbildschirm, inklusive Vögel. 😀

  • Dickinson (Staffel 2)

Wer bei mir liest, weiß mittlerweile, dass ich dieser Serie ein Stück weit verfallen bin. Smart, frisch und mit so liebenswert verschrobenen Figuren ausgestattet, ist Dickinson locker leicht zu konsumieren und überrascht dann beim Schauen mit der einen oder anderen schwer verdaulichen Szene. Beste Serienunterhaltung!

  • MARS (Staffel 2) >> beendet

Da habe ich an dieser Stelle schon ein wenig resümiert.

  • Babylon Berlin (Staffel 3)

Die dritte Runde ist im Filmbusiness-Sumpf von Babelsberg verankert und bietet ein paar schöne Einblicke hinter die Kulissen. Die historisch verifizierten Fakten sind wie in den vorigen Staffeln wieder gut in die Handlung eingebunden, ebenso die Kulissen. Allerdings ist die Geschichte selbst recht konfus und stellenweise unlogisch erzählt. Und mir kommen die Roaring Twenties vor allem der ersten Staffel hier viel zu kurz.

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Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 12/2021

Die Genre-Gina will von uns Genres wissen. Ich weiß nicht, ob mir das gefällt. Also das Genre. Aber es geht ja um die besten, nicht um Musicals. Glück gehabt.

Die 5 besten Filmgenres

(1) Fantasy

Alles, wo Figuren erscheinen, die es eigentlich nicht gibt. Elfen, Goblins, Trolle, Drachen, Vampire, Magier, sprechende Tiere. Naja, auch Werwolf-Filme, obwohl wir ja alle wissen, dass es Werwölfe tatsächlich gibt.

(2) Western

Vom klassischen, über den Italo- bis hin zum Neo-Western, der gar nicht mal direkt in der Zeit verortet sein muss. Nicht zu vergessen: Die DEFA-Indianerfilme mit Gojko Mitic. Immer wieder ein Genuss.

(3) Coming-of-Age

Großteils ja ein Subgenre des Dramas gibt es aber auch durchaus viele Coming-of-Age Filme, die sich in anderen Genres tummeln. Als Komödie versteckt. Als Fantasy getarnt. Oder im SciFi-Gewand daherkommend. Apropos…

(4) Science Fiction

Dimensionen? Zeitreisen? Raumschiffe? Andere Planeten? Count me in! Unter diesem Genre möchte ich auch explizit die diversen Superhelden-Filme aus dem Marvel-, DC- und sonstigen Kosmos hinzuzählen.

(5) Auteurfilme

Das, was auf ARTE läuft. 😉 Plus die nicht selten etwas sperrigen deutschen Dramen oder die diversen Indiefilme, deren Plakate zumeist mit allerlei Festivalemblemen vieler schöner Orte (Locarno, Cannes, Salt Lake City, Berlin, Toronto) verziert sind.

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#Dienstagsgedudel: (13) Birdeatsbaby

Das Dienstagsgedudel im März neigt sich dem Ende. Aber eine Band, die mich live mehr oder weniger weggeblasen hat und seither in meinem Musikkosmos herumschwirrt, habe ich noch im Köcher.

In meiner Heimatstadt gibt es einen kleinen Club mit dem wundervollen Namen Hühnermanhattan. Schummrig, dunkel, für Konzerte ein sehr intimes und enges Umfeld. Und somit prädestiniert für Bands wie Birdeatsbaby.

Über die bin ich – wie immer bei überraschenden Liveentdeckungen – durch Zufall gestolpert. Grund für das Konzert war die Record Release Party von She Owl. Diese Band hatte als musikalische Unterstützung zum einen Ballad of Geraldine im Schlepptau und letzte Woche haben wir gelernt, dass ich die Lokalmatadoren immer gern live konsumiere. Zum anderen waren eben jene Briten rund um Frontfrau Mishkin Fitzgerald und Berserkerviolinistin Hana Maria dabei. Und deren Performance – irgendwann gegen 1 Uhr in der Nacht – war augen- und ohrenöffnend!

Daher jetzt hier live from the nest, wie es Mishkin Fitzgerald momentan zu sagen pflegt, ein wenig Birdeatsbaby

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